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Das Leben in Zeiten von Corona

Administrator
Hallo in die Runde!

Aufgrund der Corona-Krise startet fotoforum ein neues Fotoprojekt: 

Wir möchten von euch als Fotografinnen und Fotografen wissen: Wie verändert sich unser Leben in Zeiten von Corona? Wie erleben wir die selbstverordnete soziale Distanz und die Isolation? Welche bisher unscheinbaren Dinge in unserem engsten Umfeld werden plötzlich wichtig? Wie erlebt ihr als Fotografinnen und Fotografen die soziale Distanz? Wir rufen zur fotografischen und künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema auf, das uns alle aktuell betrifft: Das Leben in Zeiten von Corona.

Fotografie ist mehr als nur Dokumentation: Fotografie ist auch ein Weg, in der künstlerischen Auseinandersetzung Dinge zu verstehen, zu reflektieren und zu bewältigen. In unserem Fotoprojekt könnt ihr eure Empfindungen, Beobachtungen, Sorgen und Hoffnungen visualisieren und mit anderen teilen, die ihr während der Isolation daheim und dem damit eingeschränkten Alltag erlebt.

Entstehen soll ein Gesamtbild, das die vielschichtigen Aspekte der Pandemie auf unser Leben zeigt (Beim Fotografieren sollt ihr natürlich niemals die gebotenen Maßnahmen zum Schutz der eigenen Gesundheit und der anderer Menschen außer Acht lassen!).

Wir haben für eure Bilder, eine eigene Galerie eingerichtet, ihr könnt aber auch diesen Thread für den Austausch nutzen.
Die Galerie findet ihr hier: www.fotoforum.de/wir-und-corona

Bleibt gesund!!
Euer Christian


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von Auma

Hallo liebe Redaktion,

ich finde das sehr gut - danke für dieses Projekt !! Es wird interessant sein zu sehen, welche Fotos hier zusammen kommen werden. 

Bleibt alle gesund !!

LG
Markus

 

Liebe Redaktion! Eine hervorragende  Idee , vielen Dank dafür . Solche Aktionen erleichtern Dinge , vielleicht nicht sofort und spürbar. doch es hilft , wenn man etwas tun kann . 

Liebe Grüsse von Andrea
Liebe Redaktion,

ich bin hin- und hergerissen bezüglich eurer Aktion. Natürlich ist es gut, wenn man "in solchen Zeiten" auch an sein Hobby denkt und evtl. fotografisch reflektiert, wie es einem dabei geht. Aber muss das dann so vermarktet werden? Andererseits werden etliche professionelle Kollegen diese "Krise" wirtschaftlich nicht überleben. Und das wir in der Community dann auch noch Bilder einstellen sollen, aus welchen Beweggründen auch immer, erschliesst sich mir nicht. Anders wäre es, wenn Ihr je Foto eine "Gebühr" nehmen würdet, die den Kollegen, denen die Aufträge wegbrechen, helfen würden.

Immer gut Licht und bleibt alle gesund
Jürgen Schütz - Amateur, und nicht auf Fotojobs angewiesen
Werden unsere Fotos denn vermarktet ?
Hallo Jürgen,
ich sehe auch keine Vermarktungsstrategie hinter dem Redaktionsvorschlag.  So ehrenvoll Dein Ansinnen ist, in der jetzigen Lage einen Rettungsschirm zu generieren - ich denke diese Zeit verlangt gerade etwas von allen in dieser Gesellschaft ab. Hilfe wird zu gegebener Zeit zu organisieren sein. Jetzt gilt es innere Kräfte zu sammeln.
Ich finde daher den Vorschlag einer gemeinsamen kreaktiven Auseinandersetzung mit unserer Situation vorbildlich, da sie uns, die wir gerade einer ungewohnten Situation unterliegen, eine Möglichkeit gibt, neben dem home-office Modus, einen aus unseren kreativen Möglichkeiten schöpfenden Fokus zu finden. Munter und gesund bleiben! Michael
Hallo,

das ist eine wirklich schöne Idee mit dem Fotoprojekt - und auch die Möglichkeit, sich hier im Thread darüber auszutauschen, ist super!
 
Bin sehr gespannt, wie sich der Fokus hier verteilt; dass momentan allüberall das Negative herausgekehrt wird, ist m.E. wenig sinnvoll, z.B. wenn im TV eine gegenüber normalen Zeiten deutlich weniger frequentierte, aber nicht menschenleere Fußgängerzone gezeigt wird und es heißt im Kommentar: seht her, da sind immer noch Menschen unterwegs!

Oder es wird immer wieder nur berichtet, wie schrecklich der Verlust der sozialen Kontakte sei: das ist sicher oft echt schlimm, z.B. bei Besuchsverboten in Altersheimen, oder oder oder - aber man könnte auch darüber berichten, wie bereichernd es sein kann, soziale Kontakte über diverse andere Kanäle auszudehnen, mehr Zeit zu haben für einen Brief, vielleicht sogar handgeschrieben, für ausführliche Telefonate mit Freunden, die sonst nie Zeit haben, für endlich mal wieder eine Kontaktaufnahme mit Leuten, die man schon längst mal wieder hätte kontaktieren wollen (aber im Alltag viel zu lange nicht dazu gekommen ist)!

Helft mit, das Augenmerk auch auf die CHANCEN zu lenken, die in dieser KRISE liegen! Ich denke, gerade in diesen Zeiten sind positive Aspekte mindestens genauso wichtig wie die Dokumentation aller negativen Elemente! Natürlich läuft das auch auf die Frage hinaus, ob ma das Glas als halbvoll oder halbleer betrachtet, das ist natürlich eine individuelle Sache...

VG Tina (die um diese Uhrzeit allerdings die Ideen für die fotografische Umsetzung erstmal überschlafen muss)

Hallo liebe Redaktion,

in den letztenTagen konnte man schon beobachten, dass sich viele Fotografen mit dem Thema "Corona" bildlich beschäftigt haben.
Danke für die schnelle Reaktion, dafür eigens eine neu Sektion einzurichten!

VG Angelika
von PeSaBi
Hallo liebe Redaktion, liebe Fotofreunde ... 

gestern dachte ich: nicht auch noch hier ein extra Thread, nicht auch noch eine extra Rubrik ... 

heute denke ich: wir sollten den "Weltuntergang" wirklich bildlich festhalten ... 

ich bin seit 17 Jahren selbständig und daher ein gutes Zeitmanagement gewohnt, ebenso eine sinnvolle Vorratshaltung ... seit meiner Selbständigkeit gehe ich Donnerstags (mein freier Tag) um 8 h einkaufen ... und als vernünftiger Mensch, wollte ich an meiner Routine und meinem bisherigen sinnvollen Verhalten festhalten !

was ich heute jedoch erlebt habe läßt sich nicht in Worte fassen ... in diesen 17 Jahren habe ich noch NIE erlebt, daß alle Kassen besetzt sind (höchstens 5 von 25) - heute schon ... trotzdem Schlangen bis ans Ende der Regalreihen ... solche Menschenmassen habe ich noch nie gesehen, nicht mal als ich noch im Angestelltenverhältnis zu Stoßzeiten einkaufen mußte ... Security (!!!) an Ein- und Ausgängen, und Securety an den Kassen die den Menschen die Waren vom Band runter wieder in die Einkaufswägen wirft, weil der 2-m-Abstand nicht gewahrt ist ... der Abstand an den (Klopapier)Regalen interessiert aber niemanden ... 
Abgesehen davon, daß man an "normalen" Tagen einzelne Menschen einkaufen sieht ... meinen nun alle im Doppelpack - also Paarweise - in den Markt rennen zu müssen ... noch besser sämtliche Kinder, Onkels, Tanten, Cousinen, Omas und Opas im Schlepptau ... 

ich möchte Euch nicht langweilen, ich möchte keine Panik verbreiten ... aber nach dem heutigen Erlebnis bin ich sicher, daß eine allgemeine Ausgangssperre auch in D unumgänglich sein wird - nur eine Frage der Zeit ... und ich vermisse jetzt schon das Fotografieren ! 

macht das Beste draus und bleibt gesund ! 
HG - Petra

" ... Helft mit, das Augenmerk auch auf die CHANCEN zu lenken, die in dieser KRISE liegen! Ich denke, gerade in diesen Zeiten sind positive Aspekte mindestens genauso wichtig wie die Dokumentation aller negativen Elemente!"

Dieser Aspekt sollte auf keinen Fall unter den Tisch fallen! Danke Tina für diesen Impuls :-)

VG Bernhard
@Petra: obwohl das hier in meinem Dorf noch ziviler verläuft als bei euch, stand ich gestern erstmals auch vor einem langem Regal mit mehreren Ebenen, auf den noch eine "Anstandspackung Klopapier lag, alles andere war weggehamstert. Ich verstehe nicht, was diesen Klopapierhype auslöst. Besser ist jedenfalls, daß es nur Klopapier ist und nicht wie in den U.S.A., Halbautomaten und tonnenweise Munition.
Grundsätzlich bin ich auch Deiner Meinung, daß wir nicht um Ausgangssperren rumkommen, wenn nach Ablauf der nächsten 10-14 Tagen die Infektionszahlen nicht rückläufig sind. 

@Bernhard: Ich bin mit Dir aich der Meinung, daß in dieser großen  Herausforderung auch Chancen und Altermativen liegen. Ich halte alle Sinne offen, vielleicht fällt mir was ein. 
Herzliche Grüße, ihr beide, Werner

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