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Einsteigerkamera

von Miri78
Hallo liebe Community,

ich möchte in die Analogfotografie einsteigen. Ich habe bereits seit zwei Jahren Erfahrung mit digitaler Fotografie. Nun such ich eine nicht all zu teure Einsteigerkamera. Habt ihr Tipps oder Erfahrungsberichte für micht?

Vielen Dank! :)
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Ich würde mich hier gleich mal anschließen.

Man bekommt für relativ kleines Geld DDR Praktika Bodies und Objektive. Hat jemand damit Erfahrungen und kann evtl. einen Kauftipp aussprechen?

VG Thomas 


Zitat Thomas Blanck
Ich würde mich hier gleich mal anschließen.

Man bekommt für relativ kleines Geld DDR Praktika Bodies und Objektive. Hat jemand damit Erfahrungen und kann evtl. einen Kauftipp aussprechen?

VG Thomas 

Ich schrieb bereits auf Seite 1, dass ich über nen Berg alter Analogkameras verfüge.. eine Frage danach blieb aus.
Es gab auch andere Ideen zum TE ..*anmerk
Keiner hier, der mal mit Praktika fotografiert hat oder das immer noch macht?
VG Thomas
von Gelöschter Benutzer

Zitat Thomas Blanck
Keiner hier, der mal mit Praktika fotografiert hat oder das immer noch macht?
VG Thomas

Doch ich, meine Lieblingskamera war eine Praktika L. Dazu Belichtungmesser Weimar und mit Hilfe der Lichtmessung gelang fast jedes Bild, zumindest Belichtungstechnisch.
Das war so 1978 - 1985 ....
GL Wolf
Hatte die BC1 , da war alles möglich was das Herz erfreute, dazu gab s auch noch einen Winder der war sehr geräuschvoll aber total geil bei schnellen Bildsequenzen. Objektive waren in Bajonet aber es gab auch Adapter wo man die älteren Schraubobjektive benutzen konnte.
vg bavare
@ Wolf und Bavare, vielen Dank für Eure Antworten. Es scheint ja so, als ob ihr damals ganz zufrieden mit den Praktikas wart. Also sehe ich mich mal ein wenig um auf dem Gebrauchtmarkt. Ich habe so das Gefühl, dass ich zusätzlich zur Hight Tech Kamera noch eine Art Gegenpol brauche.


Zitat Thomas Blanck
Keiner hier, der mal mit Praktika fotografiert hat oder das immer noch macht?
VG Thomas

aber ja doch !
Praktika  FX 2
die hatte einen miesen sucher der nur die hälfte des bildes wiedergab
fotografieren ging so^>:
motiv suchen
sich in position bringen
belichtung mit dem sixtomat x3 messen
auf die camera übertragen.
blende einrasten und öffnen
motiv im sucher wiederfinden
jetzt exakt focussieren, von hand natürlich
entfernung passt, jetzt
blende schliessen
uuund jetzt   auslösen
schon fertig.

das objektiv war ein tessar 2.8 50mm ! trichterobjektiv

man war ich damals stolz.

mit dem geräusch vom verschluss konntest du tote aufwecken.
Hallo,

für den Anfang würde ich eine alte Canon AE-1 oder AE1 Program mit einem FD 50mm 1.4 empfehlen.
Kamera und Objektiv sind vom Grundsatz sehr gut und gebraucht in gutem Zustand für einen Appel und ein Ei zu bekommen.

Neben digitalen Knipsen nutze ich selbst auch mit anhaltender Leidenschaft einige alte Canon Gehäuse und Objektive.

Besonders geliebt wird von mir auch die Voigtländer R3M. Ist aber leider selten richtig billig zu bekommen.

LG

Horsa
hallo miri
die canon ae-1 hab ich immer noch. sehr gute verarbeitungsqualität, mit einem manko. sie ist ein blendenautomat. das heisst, blendenring am objektiv auf A, wie automatik stellen, zeit einstellen, blende wird automatisch gewählt. die ae-1 program kann beides.
mit dem 50er normalobjektiv kannst du nichts falsch machen. angesichts der verarbeitungsqualität werden solche teile heute fürn apel und nen ei angeboten  v.  G.  Ulf
von Leon46
Das Thema Einsteigerkamera / Analogkamera -  von Miri 78 -  jährt bereits und hat sich für ihn wahrscheinlich auch erledigt.
Dennoch ein paar Worte dazu.

Gründet sich der oftmals vertretene Gedanken: „back to the roots” auf die fundamentalen Zusammenhänge, mit dem Wissen um Blende, Verschluss und Lichtempfindlichkeit - im anderen Umgang ? 
Bedeutet es den Wunsch nach mehr eines praktisch, handfestes Tun´s, ein bewußt deutliches Weg von Halb- und Vollautomatiken und dem Autofokus ?

Apropos DDR-Kameras und die erwähnte Praktika:
In irgendeiner Fotozeitschrift las ich flüchtig einen kurzen Artikel, dass die Fa. IHAGEE in Dresden (wusste nicht, dass diese noch existiert)  beabsichtige im Sommer 2018 mit einer Neuauflage der legendären pur-mechanischen Exakta (Exa I,EXA II, Elbaflex) auf den Markt zu kommen. Der damalige Bajonettanschluss soll nun der, wie bei der einer Nikon sein.
Alternativ komme die Kamera auch mit einem M42-Objektiv-Gewinde (wie damals bei der Praktika) heraus.
Nach der Abbildung im Artikel vermute ich, es wird eine Kamera mit einem fest verbauten Prismensucher.

Ob sich dafür ein Markt findet s.o.„back to the roots” ?

Der, der ich heute nur noch eine Digital-Kamera verwende, bin sicher, dass mein damaliger Umgang mit einer rein mechanischen Kamera (mit Lichtschacht) und einem externen Handbelichtungsmesser mir den späteren Einstieg in die digitale Kameratechnik wesentlich erleichtert hat.
 
 

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