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Fehler, die man in den ersten Jahren macht - Sammlung

Ich habe den vorherigen Post einmal aufgegriffen. Die Idee finde ich gut, aber da es eher ein Werbepost war, habe ich gedacht, ich erstelle einen eigenen Beitrag.

Meine Fehler in den ersten Jahren der Fotografie waren:

- nicht in RAW fotografiert
- nicht auf das Histrogram geachtet
- zu wenig Aufnahmen von einem Motiv gemacht
- die Qualität des Objektivs unterschätzt
- nicht mit Festbrennweiten gearbeitet
- zu faul, morgens früh aufzustehen (aktuell immer noch)
- zu bequem bei schlechtem Wetter raus zu gehen (teilweise heute noch)
- keine Ausdauer bei Langzeitaufnahmen (werd ich wohl nie haben)

Vielleicht mögt ihr ja eure Erfahrung auch mitteilen. Mich würde es interessieren.



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Zitat Burkhard Kaufhold
Ich habe den vorherigen Post einmal aufgegriffen. Die Idee finde ich gut, aber da es eher ein Werbepost war, habe ich gedacht, ich erstelle einen eigenen Beitrag.

Meine Fehler in den ersten Jahren der Fotografie waren:

1. nicht in RAW fotografiert
2.nicht auf das Histrogram geachtet
3.zu wenig Aufnahmen von einem Motiv gemacht
4. die Qualität des Objektivs unterschätzt
5. nicht mit Festbrennweiten gearbeitet
6. zu faul, morgens früh aufzustehen (aktuell immer noch)
7. zu bequem bei schlechtem Wetter raus zu gehen (teilweise heute noch)
8. keine Ausdauer bei Langzeitaufnahmen (werd ich wohl nie haben)

Vielleicht mögt ihr ja eure Erfahrung auch mitteilen. Mich würde es interessieren.

 
Burkhard, gute Idee!!
 Fehler 1+2, 6+7 hab ich auch gemacht. Meine großen Anfangsfehler liegen in der Zeit des analogen Fotografierens vor ca. 20 Jahren. Da fehlten mir die Grundkenntnisse und ich hab nur mit dem Automatikprogramm geknipst.
Beim Einstieg ins Digitale habe ich bei einer kleinen Kompaktkamera Lehrgeld bezahlt - die Wichtigkeit des Suchers hab ich schmerzlich erfahren, als ich noch keinen  hatte und die Motive auf dem Display schlecht zu erkennen waren. 
Als ich vor drei Jahren mit der digitalen Fotografie und hochwertigen Kameras begann, füllte ich erst mal, meine  Grundlagenwissenkrater auf. Sehhr hilfreich war dabei das Buch "Der große Fotokurs" von Jacqueline Esen, aber auch die online-Seminare zu den Grundlagen und die Videos, die speziell für meine Kamera bei  youtube ins Netz gestellt wurden und werden.
So viel für den Anfang, bestimmt fallen mir noch mehr Fehler ein! Tschüss, Werner



- mit RAW herumgealbert obwohl JPEG mir im allgemeinen reicht das ich eh gern unverfälschte Ergebnisse mag

- es mit Histogrammen versucht obwohl mir eine andere Art der Verwaltung genügt

- zu viele Sicherheitsschüsse gemacht, die bloß Akku und Spreicher fressen

- zu spät erkannt, dass eine gute Kamera mit Varioobjektiv ( FZ200) oft ausreicht und viel leichter ist

- früh morges oft keine Kamera mitgenommen oder zu faul gewesen, eine Motorradpause mehr zum fotografieren einzulegen

- zu viel Zeit mit Langzeitaufnahmen verdaddelt die doch alle inziwschen irgendwie gleich aussehen

- daran geglaubt, ich könnte in dem einem- oder anderen Fotoforum etwas lernen ohne der davon im Stil meiner Bilder beeinflusst zu werden

@Thea: deine Sichtweise ist interessant. Insbesondere, da Sie meiner Sichtweise total widerspricht ;-))
Naja... die Festbrennweiten sind manchmal auch ganz nett..
In manchen Aufnahmesituationen (besonders Makroaufnahmen) auf ein Stativ zu verzichten würde ich ich auch noch in die Sammlung aufnehmen.
 
Was mir bei dieser Diskussion auffällt, ist, dass es weitestgehend um technische Dinge geht. Die Auseinandersetzung mit Bildideen, Konzepten, Umsetzungen der Ideen, Bildkomposition, also dem, was letzlich hauptsächlich zu guten Bildern führt, werden nicht erwähnt.

Gruß, Martin

Danke Martin!

Zitat Frank Bräutigam
@Martin: Da hast Du recht. Der Thread ist ja auch noch sehr jung und es würde mich freuen wenn Du zu diesen Themen Deinrseits etwas beitragen könntest. Du scheinst da mehr Erfahrungshorizont zu haben und Sinn dieser Diskussion ist ja wohl von anderen zu lernen. Mich würde es sehr interessieren.

LG
Frank

So groß ist mein Erfahrungshorizont nicht, ich kann aber sagen, dass mich technische Dinge stets nur am Rande interessiert haben.

Es gibt eine Sammlung an Ausführungen von Manfred Kriegelstein, dem Urgestein des DVF, die in der "Sammellinse" erschienen sind. Ein Blick darauf lohnt sich, gerade für den Anfänger bieten sie hilfreiche Informationen. 

Die Sammlung ist recht umfangreich, aber man muss sie ja auch nicht in einem Rutsch lesen.

Der Link: http://www.dvf-fotografie.de/fileadmin/fiap/PDFs/Artikelsammlung.pdf

Ein anderer Link führt zu einem Aufsatz über das Thema " Was ist ein gutes Bild ?", eine Frage, die hier auch schon häufiger diskutiert wurde. Der Aufsatz ist wiederum sehr kurz und zeigt wesentliche Gesichtspunkte, mit denen sich der Anfänger (aber auch der Fortgeschrittene) auseinandersetzen kann.

http://www.manfred-kriegelstein.de/artikel/MK_was_ist_ein_gutes_bild.pdf

Gruß, Martin
Ein Danke an Martin für die Links. Dies sind DInge die man schon irgendwo gelesen hat und doch immer wieder vergisst oder erst daran denkt wenn es zu spät ist. Darum wie Jochen geschrieben hat ausdrucken und in den Fotorucksack damit :-)


Zitat Frank Bräutigam

​- nicht mit dem Motiv auseinandergesetzt
​- micht festgelegt was das Bild aussagen soll
​- Belichtungssituation nicht vorher in Erfahrung gebracht (Gegenlicht, Schatten, Beste Tageszeit, etc.)
​- nicht mit der Location auseinandergesetzt ( Was ist der beste Standpunkt für mein Motiv ? )
​- zu oft aus der Standhöhe (von oben herab) fotografiert
​- Sich zu "sklavisch" an sog. Regeln gehalten


Ja, genau das ist es nämlich. Aber diese Fehler machen nicht nur Anfänger, sondern auch viele Fortgeschrittene und selbsternannte Profis.

Viele Fotografen beschäftigen sich zu sehr mit technischem Kleinkram und vergessen dabei, dass Fotografie ein kreatives Handwerk ist.
Die Kamera ist nur ein Werkzeug. Ein Foto entsteht aber im Kopf und sonst nirgendwo.
Auch die ewige Diskussion wegen RAW oder JPEG halte ich für müßig. Ich arbeite nur im JPEG-Format, weil ich keine Lust habe, ein Foto stundenlang zu bearbeiten. Ich sehe auch bei großformatigen Ausdrucken keine Unterschiede zwischen RAW und JPEG-Aufnahmen.

Ein weiterer großer Anfängerfehler ist, dass viele Anfänger an die Werbeversprechen der Kamerahersteller glauben.

"Kaufen Sie eine CaNiPe und sie machen die Fotos ihres Lebens".

Und dann ist da noch die Sache mit dem Stativ. Es ist und bleibt das wichtigste Zubehörteil für den Fotografen neben der Kamera. Anfänger scheuen oft die Kosten für ein hochwertiges Dreibein und erst recht das Mitschleppen des Selbigen.

Gruß
Jürgen


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