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Fehler, die man in den ersten Jahren macht - Sammlung

Ich habe den vorherigen Post einmal aufgegriffen. Die Idee finde ich gut, aber da es eher ein Werbepost war, habe ich gedacht, ich erstelle einen eigenen Beitrag.

Meine Fehler in den ersten Jahren der Fotografie waren:

- nicht in RAW fotografiert
- nicht auf das Histrogram geachtet
- zu wenig Aufnahmen von einem Motiv gemacht
- die Qualität des Objektivs unterschätzt
- nicht mit Festbrennweiten gearbeitet
- zu faul, morgens früh aufzustehen (aktuell immer noch)
- zu bequem bei schlechtem Wetter raus zu gehen (teilweise heute noch)
- keine Ausdauer bei Langzeitaufnahmen (werd ich wohl nie haben)

Vielleicht mögt ihr ja eure Erfahrung auch mitteilen. Mich würde es interessieren.


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Also in dem von dir zitiertem Thea muss ich Norbert zustimmen. Ich schau mir auch lieber erfolge an als misserfolge . Wenn ich mir wettbewerbsbilder anschaue, dann schaue ich zuerst auf die gewinnerfotos und nicht zuerst auf die letztplazierten.

lg Dirk

Ps , Kleinschrift wird in internationalen foren auch als schreiben verstanden :-) ich weiss was du meinst , aber ich finde es so wie es da steht spassig :-)
Hast Recht! Ich Schaf hab ein B hingezaubert wo es nicht sein sollte..

DAS nenne ich einen Fehler aus dem man lernen kann..
Ich denke, bei aller Technik / Einstellungen etc. ist einer der größten Schlüssel für ein gutes Foto, dass man gezielt zum Fotografieren geht. Wer meint, man könne z.B.auf einer mehrtägigen Hüttentour so nebei ein tolles Bergfoto machen, irrt m.M. nach. Wie ich weiter oben schon angemerkt habe, ist der Schlüssel, dass man im Kopf schon Vorstellungen von seinem fertigen Endprodukt haben sollte und diese Situationen kann man dann oftmals gezielt herstellen / ansteuern etc. Das wäre dann im Vorfeld schon die Auseinandersetzung mit dem Motiv. Hier ist z.B. im landschaftsfotografischen Bereich zu nennen, das man mal gucken sollte, wann und aus welcher Richtung denn die Sonne auf- / untergeht. Das Wetter allgemein gilt für viele Fotogenres als wesentlicher Punkt. Ein Wasserfall bei vollem Tageslicht mit Sonnenschein sieht m.M. nach immer schlechter aus, als bei bedecktem Himmel oder sogar leichtem Regenwetter fotografiert. Wenn ich diese Bedingungen z.B. nicht habe, muss ich ggf. früh oder spät vor Ort sein, damit der Wasserfall im Schatten ist. Wenn gar nichts geht, haben diese Fotos für mich allenfalls Erinnerungswert, mehr nicht und landen auch in keinem Forum.

VG Guido


" ... Wer meint, man könne z.B.auf einer mehrtägigen Hüttentour so nebei ein tolles Bergfoto machen, irrt m.M. nach ..."

Hallo Guido,

in der Hauptsache gebe ich dir da recht. Insbesondere wenn man die Tour zum Beispiel mit anderen zusammen macht und auf deren Vorlieben Rücksicht nehmen muss.
Bin ich dagegen alleine unterwegs, steigt die Chance für gute Bilder bereits merklich an.  :-)

VG Bernhard
Ich denke schon, da es um anfängliche Fehler geht. Auch diese “weichen“ Faktoren gehören für mich dazu. Zu realisieren, dass wirklich gute Fotos nur dann entstehen, wenn man gezielt zum Foten geht ist ein Lernprozess, den auch ich durchgemacht habe.

@ Berhard, ja hast recht, alleine ist das was anderes.

Grüße Guido
von Gelöschter Benutzer


Zitat Guido Alfes
Ich denke schon, da es um anfängliche Fehler geht. Auch diese “weichen“ Faktoren gehören für mich dazu. Zu realisieren, dass wirklich gute Fotos nur dann entstehen, wenn man gezielt zum Foten geht ist ein Lernprozess, den auch ich durchgemacht habe.

@ Berhard, ja hast recht, alleine ist das was anderes.

Grüße Guido

Wenn man immer nur gezielt  losginge würde einem so manch sich bietendes,überraschendes Motiv, wohl entgehen....

Zitat Herr V.


Zitat Guido Alfes
Ich denke schon, da es um anfängliche Fehler geht. Auch diese “weichen“ Faktoren gehören für mich dazu. Zu realisieren, dass wirklich gute Fotos nur dann entstehen, wenn man gezielt zum Foten geht ist ein Lernprozess, den auch ich durchgemacht habe.

@ Berhard, ja hast recht, alleine ist das was anderes.

Grüße Guido

Wenn man immer nur gezielt  losginge würde einem so manch sich bietendes,überraschendes Motiv, wohl entgehen....

Ob einem ein zufälliges Motiv flöten geht oder ob dabei ein wirklich gutes Foto entsteht sind M.m. nach zweierlei. Was nützt mir z.B. ein prächtiger freistehender Fliegenpilz, wenn die Sonne bei blauem Himmel hoch am Himmel steht und das Licht sehr hart ist. Was nützt mir ein Foto von einem Berg / Felswand in hartem Mittagslicht, nur weil ich gerade dort an dem Aussichtspunkt vorbei komme? Das resultierende Foto hätte für mich nur Erinnerungscharakter, ggf. dient es als Planung für die dann richtigeren Bedingungen bei weicherem seitlichen Licht, so dass die Strukturen der Felswand richtig herauskommen.

Das geht dann aber über den Eingangsthread hinaus und wäre sicher eine eigene Diskussion. Abschließend kann ich für mich sagen dass ich zu 99% gezielt fotografieren gehe und die Fotos dadurch deutlich besser geworden sind. Aber was ist schon ein gutes Foto? Nächste Diskussion...

Glück Auf, Guido
von Gelöschter Benutzer
"Nächste Diskussion..."
Na ja-Du denkst mir dabei etwas zu einseitig.
Soll z.B. etwas dokumentiert werden oder geht es um Straßenfotografie sind Deine Grundbedingungen erstmal zweitrangig denn da zählt vorrangig der Moment!
Nächste Diskusion-
momentane Grüße
Ich gebe dir recht, dass sich Motive in der Streetfotografie schon oftmals spontan ergeben. Allerding macht man m.M. auch hier die wirklich guten Fotos in den seltensten Fällen so nebenbei beim eigentlichen Einkaufbummel mit dem Partner o.ä. Situtuationen. Wer bewusst raus geht um Streetfotografie zu betreiben, hat eben mehr Zeit Szenen (z.B. von Straßenkünstlern) zu beobachten und kann gezielter fotografieren.

Damit beende ich das Thema für mich ;-)

Grüße Guido
von Gelöschter Benutzer
@ G.Alfes
Alleine die Tatsache eine Kamera mitzuführen erfüllt doch schon die "Bedingung" bewusst.
Mir ging es eher darum zu bemerken daß man nicht immer auf optimale Lichtverhältnisse und sonstige Konstellationen warten kann..
Haare spalten möchte ich aber auch nicht weiter.
wünsche einen bewussten Tag.

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