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fotoforum Award 2018

Administrator
Hallo, liebe fotoforum Community,

der fotoforum Award 2018 ist gestartet. In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir viele Ideen und Anregungen ausgewertet, mit Fotografen und Clubmitgliedern gesprochen und natürlich viel organisiert. Danke für euer Feedback, Wünsche und natürlich auch konstruktive Kritik.

Neue Themen und Kategorien: Ab dem fotoforum Award 1/2018 sind die Themen und Kategorien nicht mehr fix, sondern können jährlich wechseln. Nach dem Prinzip „Standbein und Spielbein“ werden wir manche von Jahr zu Jahr variieren und andere weiterführen.

Spendenprojekte: Ab 2018 werden wir mit dem fotoforum drei Spendenprojekte unterstützen. Jeder Gewinner eines Geldpreises hat die Option, eines der vom fotoforum-Verlag ausgewählten Spendenprojekte zu unterstützen. Dafür kann er seinen Gewinn ganz oder teilweise zur Verfügung stellen. Die Projekte stellen wir euch in Kürze vor.

Gruppenwertung: Wir haben das Bewertungsschema für die Gruppenwertung vereinfacht. Ab 2018 möchten wir die Qualität einzelner Fotografen deutlicher einfließen lassen. Daher zählen ab 2018 die Originalpunkte, die jeder einzelne Fotograf sammelt, ebenfalls für die Gruppe. Die Preisgelder für die Top-3-Gruppen wurden den Prämien für die Einzelsieger angepasst: 300 Euro für Platz 1, 200 Euro für Platz 2 und 100 Euro für Platz 3.

Und noch ein vierter Punkt:
Siegerehrung: Die drei erstplatzierten Fotografen der Jahreswertung und jeweils ein Vertreter der Top-3-Gruppen sind unsere Gäste bei der Siegerehrung, die am 20. Oktober 2018 in Cloppenburg im Rahmen der fotoforum Impulse (19.-21.10.2018) stattfindet.

Die neuen Themen 2018 findet ihr hier:
https://www.fotoforum.de/wettbewerbe/themen-termine

Viel Spaß beim Fotografieren und Mitmachen!

Herzliche Grüße,

Martin
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Antworten

Seiten

Hallo,

ihr habt natürlich insofern Recht, dass ihr diskutieren dürft und sollt, was euch diskussionswürdig erscheint. Ich wundere mich einfach darüber, dass immer wieder die gleichen User die gleichen Dinge ansprechen, zu denen die Fotoforum-Mitarbeiter immer wieder die gleichen Stellungnahmen abgeben. Nämlich: DAs ist so, weil (...) und es wird so bleiben, weil (...)

Wenn ich im Urlaub in ein Hotel einchecke, wo mir das Essen nicht gefällt, dann kann ich darüber natürlich jahrelang immer wieder meckern, diskutieren mich beschweren und trotzdem weiter hinfahren, obowhl das Hotelmanagement immer wieder sagt: Das ist unser Hotel und wir lassen es so, weil wir damit aus verschiedenen Gründen gute Erfahrungen mit gemacht haben, oder auch einfach, weil wir es so wollen und es so insgesamt gut läuft.

Dann kann ich dort weiterhin hinfahren und das Hotel bezahlen und mich jedes Jahr wieder über das Essen ärgern und sagen, dass ich woanders frühstücken gehe, aber ja mit meinen Hotelkosten das Essen der anderen mitfananziere und mich darum weiter beschweren kann usw.
Das KANN man alles machen, wenn man zu viel Nerven, Zeit und Geduld hat und sich seinen Urlaub immer selbst etwas versalzen möchte. Oder man sieht irgendwann ein, dass der Hotebesitzer es nun einmal nicht ändern wird (warum auch immer) und geht dort -ohne Murren- nicht mehr essen, oder man bucht mal woanders ein Hotelzimmer und guckt, ob dort tasächlich ALLES perfekt ist, sogar das Design der Bettwäsche.

Wie gesagt, ich möchte euch die Freude an den Diskussionen gerne lassen. Aber wundern über die Ausdauer, Nerven und Zeit werde ich mich wohl dürfen ;-)
Wie ich schon schrieb: Meine Selbstkasteiung würde irgendwann ein Ende finden.
Viele Grüße und viel Spaß beim Diskutieren .

VG Simone
Hallo zusammen,

ich wundere mich über vieles hier:

Da ist zunächst dieses Forum über dem ganz oben steht: 

"Fragen und Antworten rund um das Thema Fotografie
Alle Diskussionsthemen in der Übersicht"

Nun finden hier Diskussionen statt und wenn jemand Ausdauer zeigt, dann wird das bemängelt?
Es sind in Martin Breutmanns Antwort 97 einige neue Aspekte der Jurierung angesprochen worden, die hier vorher noch nicht zur Sprache gekommen sind. Martin Breutmann hat sich in diesem Thread, den er selbst eröffnet hat, sehr intensiv eingebracht und damit die Diskussion auch befördert und unterstützt.

An anderer Stelle wird immer wieder die "Bilderflut" bemängelt - in einer Fotocommunity!

Es wird auch  immer wieder beklagt, dass die Kommentare zu wenig aussagekräftigt sind und wenn sich dann jemand die Mühe macht - so wie vor 2 Tagen unter einem Bild von mir - und es ausführlich kommentiert, dann kommt ein User und bemängelt den Kommentar!
Das Bild habe ich inzwischen glöscht, weil ich diese Nicklichkeiten satt habe.

Keine Diskussionen! Keine Bilder! Keine Kommentare! Und alle sind glücklich?

Mit sehr verwunderten Grüßen,
Dorothea



 

 

Administrator
Hallo Frank,

zu deiner Antwort 106: Es steht in unseren Teilnahmebedingungen, dass Bilder, die bereits früher eine Platzierung, Annahme oder Besondere Anerkennung erreicht haben, nicht mehr eingereicht werden dürfen. Hier sind also erstmal die Teilnehmer in der Pflicht, sich an die Regeln zu halten. Wenn gleiche Bilder mit minimalen Abweichungen als „neue" Bilder eingereicht werden, ist das trotz der Überprüfung durch uns mittels Software und zusätzlicher visueller Kontrolle nur sehr schwer zu ermitteln. Auch durch die Aufmerksamkeit einiger Teilnehmer sind wir zu Beginn des Jahres 2018 auf einige Fälle aufmerksam geworden, die wir trotz dieser Kontrolle nicht entdeckt hatten. Die Teilnahme von Doubletten ist im Sinne eines fairen Wettbewerbs nicht akzeptabel. Daher haben wir vor wenigen Tagen unsere Softwarelösung nochmal intensiviert und erweitert. In der Folge haben wir beim fotoforum Award 1/2018 „Architektur" insgesamt neun Bilder von sieben Fotografen nachträglich disqualifiziert. Ab 2018 werden wir konsequent solche Verstöße ermitteln, Hinweisen nachgehen und bei wiederholter Einsendung von Doubletten die jeweiligen Teilnehmer sperren.

Man kann sicherlich zunächst mal jedem Teilnehmer zugutehalten, dass das aus Versehen geschieht. Da der fotoforum Award aber jedem Teilnehmer im Upload-Portal eine einzigartige Übersicht all seiner bisher eingereichten Bilder zur Verfügung stellt, sollte zukünftig jeder wiederholte Einsendungen gleicher oder ähnlicher Bilder zuverlässig verhindern können.

Es ist nicht so, wie Du schreibst, dass der fotoforum-Juror in der Jury sitzt, um Doubletten zu erkennen. Das habe so nicht geäußert und auch nicht den fotoforum-Juror damit begründet. Der fotoforum-Juror ist ein Juror genau wie jeder andere der drei Juroren auch. Der fotoforum-Juror macht auch nicht andere Juroren „auf schon mal abgelehnte Beiträge, die bisher noch nicht prämiert aber immer wieder im ff Award auftauchen, aufmerksam", wie Du schreibst. Darum geht es gar nicht. Der fotoforum-Juror vertritt in der Jury genau wie jeder andere Juror seine Meinung. Wenn Du mal als Zuschauer an einer Jurierung teilgenommen hättest (was wir ja angeboten haben), dann hättest Du sehen können, dass der fotoforum-Juror sich sehr zurückhält, um noch nicht einmal auch nur den Anschein zu erwecken, er wolle die anderen Juroren irgendwie beeinflussen. Es kommt regelmäßig vor, dass der fotoforum-Juror überstimmt wird. Und warum sonst sollten wir zwei externe Juroren einladen, um die Bilder zu bewerten? Damit der fotoforum-Juror sie dann überstimmt? Das macht keinen Sinn. Eine „unzulässige Beeinflussung und Zensur", wie Du es nennst, sehe ich in der Besetzung mit einem fotoforum-Redakteur als einem von drei Jury-Mitgliedern nun wirklich nicht.

Jeder, der an einem Fotowettbewerb teilnimmt, muss von der Jury eine faire Bewertung seiner Bilder erwarten dürfen. Aber jede Jury, die Bilder bewertet, sollte von den Teilnehmern auch das Vertrauen erwarten dürfen, dass sie diese Arbeit fair tut. Wer Zweifel daran hat, sollte nicht an dem Wettbewerb teilnehmen.

Ich finde die immer wiederkehrenden Debatten um eine unangemessene Einflussnahme durch den Veranstalter nicht wirklich zielführend. Hinweise und Kritik sind ja völlig okay und hilfreich. Aber permanentes Misstrauen und die Unterstellung von Manipulationen durch den Veranstalter sind demotivierend und diskreditierend. Würde ein professionelles Medium Vorwürfe dieser Art ohne Begründung publizieren, wie sie dem fotoforum hier immer wieder entgegengebracht werden, müsste dieses Medium mit entsprechenden Konsequenzen rechnen. Aber jemand, der privat online postet, darf offenbar jeden bloßen Verdacht, den er hegt, ohne Faktenprüfung und ein ernsthaftes Risiko der Haftbarmachung kundtun. Letzteres kann nicht richtig sein.
 
Wir betreiben hier einen immensen Aufwand, um einen tollen Wettbewerb und eine attraktive Plattform für Fotografen bereitzustellen. Dazu gehört auch viel persönlicher Einsatz. Aber der Aufwand, den wir haben, um immer wieder Dinge zu erklären, die wir schon mehrfach erklärt haben, übersteigt alles, was irgendwie realistisch, angemessen und sinnvoll ist. Dazu gehören auch Beiträge im Stil von Mich-würde-ja-mal-interessieren, die aber zwischen den Zeilen immer wieder Zweifel an der Seriosität des Wettbewerbs und dem fotoforum säen, ohne begründete Anhaltspunkte zu nennen.

Und auch das möchte ich auch nochmal ganz deutlich machen: Wenn wir hier einmal etwas erklärt haben, tun wir das gerne auch noch ein zweites Mal. Zum Beispiel was die Bedeutung bestimmter Regeln zur Teilnahme betrifft. Bei Bedarf auch öfters. Kein Problem. Wer aber immer wieder mit falschen oder verfälschten Fakten und Definitionen diskutiert oder wer belästigend, beleidigend, diffamierend oder in anderer Form, die geeignet ist, andere zu verletzten oder zu schädigen, schreibt, muss damit rechnen, dass wir auch hier die Einhaltung der Regeln (Nutzungsbedingungen) umsetzen und Mitglieder in entsprechenden Fällen von der Teilnahme ausschließen. Es kann nicht sein, dass einige wenige Mitglieder mit teilweise absurden und wiederholten Fragen und Vorwürfen die Redaktion tage- und wochenlang beschäftigen, nur weil wir den öffentlichen Postings aus Höflichkeit und um uns zu verteidigen, irgendetwas entgegenhalten müssen. Und es kann nicht sein, dass wir aus diesem Grund unserer Arbeit für die große Mehrzahl der User, die am konstruktiven, inspirierenden und wertschätzenden Austausch über die Fotografie interessiert sind, nicht mehr in vollem Umfang nachkommen können. Das geht so nicht.
 
Wir arbeiten hier mit großer Geduld. Aber unermüdlich ist sie auch nicht.

Mit freundlichen Grüßen, Martin
Hallo Martin,

das war deutlich und -wie ich finde- auch sehr angemessen. Danke :-)
VG Simone

Hallo Martin,
zunächst vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

Dass ihr, wie du schreibst, vor wenigen Tagen eure Softwarelösung nochmal intensiviert und erweitert habt, um Dubletten noch besser und zuverlässiger zu finden finde ich gut, danke auch für diese Info.
Ebenso bin ich der Meinung, dass es in der Verantwortung und der Fairness eines jeden Teilnehmers liegt, erst gar keine Bilder einzureichen, die schon einmal erfolgreich am Award teilgenommen haben.

Was die Passage zum Fotoforum-Juror in deinem Post 97 angeht, so fand ich sie auch etwas missverständlich und denke, dass das Nachfragen von Frank und deine nun erfolgte Klarstellung wieder einmal zeigt, wie wichtig eine Diskussion ist.
Ich dachte bisher immer, dass die Juroren in den ersten beiden Wertungsrunden gar nicht miteinander kommunizieren und erst in der 3. Runde die Top-Bilder (früher waren es wohl um die 30, wenn ich mich recht entsinne) besprechen.
Gerne hätte ich damals euer Angebot angenommen, bei einer Jurysitzung dabei zu sein, leider war sie  - für mich und meinen längeren Anfahrtsweg - etwas zu kurzfristig angesetzt. Vielleicht bietet ihr so etwas ja noch mal an?

VG Dorothea




 

Hallo Martin,

wenn Du mein Beitrag 106 genau liest, dann sollte Dir klar sein, dass wir, so wie Du es nun in deiner Antwort 112 schreibst, bezüglich der Dubletten und der Rolle des Redaktions-Juror die gleiche Meinung haben. Dies und eure Fortschritte bei deren Erkennung begrüße ich. Denn der Grund meines Beitrages war ja, dass ich deine Argumentation mit den wiederholt eingereichten Bilder nicht verstanden habe. Es ist mir auch jetzt nach mehrmaligen lesen deiner Überlegungen nicht klar, was denn nun die Aufgabe des Redaktions-Juror diesbezüglich sein soll.

In einer Diskussion muss es möglich sein, die angeführten Argumente zu hinterfragen. Warum Du Dich in der an mir persönlich gerichteten Antwort in Rage schreibst, verstehe ich nicht. Da du mich aber direkt angesprochen hast, muss ich und die Leser leider annehmen, dass auch Deine schweren Vorwürfe und Drohungen am Ende des Textes auf mich gemünzt sind.


Zitat Martin Breutmann
Hallo Frank,

...
Wer aber immer wieder mit falschen oder verfälschten Fakten und Definitionen diskutiert oder wer belästigend, beleidigend, diffamierend oder in anderer Form, die geeignet ist, andere zu verletzten oder zu schädigen, schreibt, muss damit rechnen, dass wir auch hier die Einhaltung der Regeln (Nutzungsbedingungen) umsetzen und Mitglieder in entsprechenden Fällen von der Teilnahme ausschließen. Es kann nicht sein, dass einige wenige Mitglieder mit teilweise absurden und wiederholten Fragen und Vorwürfen die Redaktion tage- und wochenlang beschäftigen, nur weil wir den öffentlichen Postings aus Höflichkeit und um uns zu verteidigen, irgendetwas entgegenhalten müssen. Und es kann nicht sein, dass wir aus diesem Grund unserer Arbeit für die große Mehrzahl der User, die am konstruktiven, inspirierenden und wertschätzenden Austausch über die Fotografie interessiert sind, nicht mehr in vollem Umfang nachkommen können. Das geht so nicht.
 
Wir arbeiten hier mit großer Geduld. Aber unermüdlich ist sie auch nicht.

Mit freundlichen Grüßen, Martin


Falls es nicht der Fall ist, dann bitte ich Dich, dies richtig zu stellen oder ansonsten die Anschuldigungen zu belegen.

Mit freundlichen Grüßen, Frank

Hallo an die Protagonisten der letzten Postings,

ich würde mich in dieser Situation als neutralen Beobachter bezeichnen, zumal ich nicht die komplette Diskussion verfolgt habe. Jedoch muss ich feststellen, dass die letzten Wortgefechte, die hier ausgetragen werden, in dieser Form nicht angemessen sind. Für mich lesen sich die Zeilen aus dem Posting 112 von Martin wie folgt: "Lieber Frank, halte in Zukunft deine Klappe, sonst fliegst Du aus dem Forum heraus." Dabei Kenne ich Frank als einen sehr engagierten und aufopferungsbereiten Menschen, der auch manchmal seine wenn auch kritische Meinung äußert. Für mich hört sich diese Meinung jedoch stets konstruktiv an. Auch Martin ist sicherlich jemand, dem das Wohl des Forums am Herzen liegt.
Was ich in diesem Zusammenhang nicht verstehe ist die Aufforderung Martins in seinem Eingangs-Thread, konstruktive Kritik zu üben. Genau das fand doch statt!?!
Aus meinen Erfahrungen heraus ist es nie gut, wenn tiefgreifende Diskussionen in schriftlicher Form stattfinden, da manchmal in das geschriebene Wort zu viel Bedeutung durch den Angesprochenen gesteckt wird und die Situation in den Wortgefechten nur noch eskalieren kann.
Deshalb würde ich zur Ruhe und Besonnenheit raten und anregen, die Diskussion in gemäßigter Form zu fürhen. Sollte es Inhalte geben, die einer Klärung bedürfen, kann man dies ja auch telefonisch oder in einem Vier-Augen-Gespräch weiterführen und nicht hier in aller Öffentlichkeit austragen.
Verbunden mit der Hoffnung auf eine Beruhigung der Situation,
Michael
Administrator
@ brausenpaul

Hallo Frank,

Du schreibst: „In einer Diskussion muss es möglich sein, die angeführten Argumente zu hinterfragen.“
Ja, das sehe ich auch so. Das Problem ist, dass Du mich wiederholt sinnverfälschend oder auch in Zusammensetzungen einzelner Fragmente meiner Kommentare zitierst, die dann nicht mehr den ursprünglichen Sinn ergeben. Wenn Du solche aus dem Zusammenhang gerissenen Zitate dann aber zur Grundlage deiner weiteren Argumentation machst, ist eine klare Diskussionsgrundlage nicht mehr gegeben. Das ist es, was ich nicht akzeptiere. Das habe ich dir auch in der Vergangenheit schon mehrfach deutlich gemacht. Für Diskussionen bin ich stets offen – aber sie müssen fair und sachlich geführt werden.

Du schreibst: „Warum Du Dich in der an mir persönlich gerichteten Antwort in Rage schreibst, verstehe ich nicht. Da du mich aber direkt angesprochen hast, muss ich und die Leser leider annehmen, dass auch Deine schweren Vorwürfe und Drohungen am Ende des Textes auf mich gemünzt sind.“
In den Absätzen 1 bis 3 meiner Antwort 112 [jetzt 110, Red.] habe ich konkret auf deine Fragen geantwortet. Das kannst Du an der Anrede „Du“ erkennen.
In den Absätzen 4 bis 8 habe ich nicht dich persönlich angesprochen, sondern als Admin dieses Forums ein klares, grundsätzliches Statement formuliert, das sich nicht explizit an dich richtet. Du kannst das an Formulierungen wie „Jeder, der …“, „Wer …“, „…jemand, der …“ oder „Es kann nicht sein, dass einige wenige Mitglieder …“ erkennen. Hier kannst also unmöglich Du als Einzelperson gemeint sein. Im Gegenteil: Ich habe sehr deutlich formuliert, dass sich dieser Teil an all jene richtet, die die Netiquette und Forenregeln nicht einhalten.

Du schreibst:
„… wenn Du mein Beitrag 106 [jetzt 107, Red.] genau liest, dann sollte Dir klar sein, dass wir, so wie Du es nun in deiner Antwort 112 [jetzt 110, Red.] schreibst, bezüglich der Dubletten und der Rolle des Redaktions-Juror die gleiche Meinung haben.“
Nein, wir haben nicht die gleiche Meinung. In deiner Antwort 106 [jetzt 107, Red.] lese ich:
„Es kann kaum erwartet werden, dass der Redaktionsjuror sie alle korrekt während der Bewertung erkennt.“
Das Erkennen von Dubletten ist ja gar nicht Aufgabe des Jurors. Dessen Aufgabe erkläre ich dort ganz genau.
Und weiter schreibst Du:
„Eine notwendige Redaktions-Juror-Teilnahme lässt sich, meiner Meinung nach, so nicht begründen.“
Ich will und muss den Redaktions-Juror auch gar nicht begründen. Er ist Teil des Konzepts des fotoforum Awards und ist damit vom Veranstalter gesetzt. Und zwar seit 2004.

Mir war wichtig, diese Punkte hier nochmal zu klären, allerdings möchte ich die Diskussion mit dir an dieser Stelle beenden und aus den oben genannten Gründen ausschließlich im direkten Dialog weiterführen. Wenn Du also Fragen hast, wende dich bitte per E-Mail an redaktion@fotoforum.de

Gerne werde ich dir deine Fragen, soweit möglich, beantworten.

Mit freundlichen Grüßen
Martin
Administrator

Zitat Dorothea

Hallo Martin,
[…] Ich dachte bisher immer, dass die Juroren in den ersten beiden Wertungsrunden gar nicht miteinander kommunizieren und erst in der 3. Runde die Top-Bilder (früher waren es wohl um die 30, wenn ich mich recht entsinne) besprechen. […]
VG Dorothea


Hallo Dorothea,

zu diesem Satz möchte ich dir gerne noch eine Rückmeldung geben: Es ist in der Tat so, dass die Juroren in der Runde 1 (Vorrunde) in der Regel nicht oder wenig miteinander sprechen. Es besteht aber kein Sprechverbot. Natürlich können und sollen die Juroren sich über die Bilder austauschen, wenn Bedarf ist. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Bildinhalt nicht auf den ersten Blick erkennbar ist oder die Frage nach möglichen Manipulationen auftaucht. Hier ist es ganz wichtig, dass sich in solchen unklaren Fällen die Juroren mit ihren individuellen Kompetenzen (z. B. Biologie, Bildbearbeitung etc.) einbringen. Aus diesen meist sehr kurzen klärenden Gesprächen kann die Sicht auf das Bild eine andere werden. Oft auch zum Vorteil für das Bild, weil ein Juror auf einen Aspekt hinweist, den die anderen nicht gesehen hatten.

Die Runde 2 (Zwischenrunde), in der Punkte vergeben werden, läuft meist sehr wortlos ab, da alle Bilder schon in der Runde 1 gesehen wurden und jetzt jeder sein individuelles Urteil zu den verbliebenen abgibt. Außerdem weiß jeder Juror, dass er in der folgenden Runde 3 (Endrunde) während der Diskussion Gelegenheit hat, über jedes Bild zu diskutieren. Die Punkte aus der Runde 2 haben in der Runde 3 nur die Funktion, der Jury ein Abbild der Einzelbewertungen zu liefern. In der Diskussion aber muss jedes Bild gegen die anderen bestehen – und hier wird dann oft sehr lange und intensiv diskutiert.

Oft finden die Juroren unter den 30 bestbewerteten Bildern jeder Kategorie die Siegerbilder. Je nachdem, wie sich das Spitzenfeld darstellt, kann es aber auch sein, dass die Jury nochmal etwas weiter nach hinten schaut und andere Bilder zum Vergleich heranzieht. Im direkten Vergleich zeigt sich dann immer wieder, dass von den Juroren einzeln vergebene Punkte die Unterschiede und damit die Top-Bilder nicht so gut herausarbeiten können wie eine gute Bilddiskussion.

Herzlichen Gruß, Martin
Hallo zusammen,
 
Zunächst war ich etwas verwundert, als mein Thread hier jetzt mit der No 111 plötzlich eine andere Nummerierung aufwies, als ursprünglich vergeben. Das macht Verweise auf andere Inhalte, wie dem betreffenden Beitrag von Frank nun mit der Nummer 101, natürlich nicht einfach.
 
Wie dem auch sei. Interessant ist, dass so manches, das ich in dem Thread antizipiert hatte, zur Wahrheit wurde. Ich denke dabei z.B. an die Feststellung – Zitat: "Lieber Frank, halte in Zukunft deine Klappe, sonst fliegst Du aus dem Forum heraus." Was als flapsige Interpretation der Diskussion zwischen Frank und Martin gedacht war, wurde nun leider zur Realität. Martin Breutmann hat Frank zum Ende des Monats gekündigt. Das ist absolut nicht zu verstehen und nachvollziehbar. Ich sage es nochmals – ich bin in der Sache bestimmt unvoreingenommen - ich kann in der gelaufenen Diskussion keinen Grund entdecken, warum man Frank nun aus dem Fotoforum herauswirft.
 
Es wurden Punkte angesprochen, die eine Beantwortung suchten. Unterschiedliche Positionen und Meinungen sind die Grundlage einer fruchtbaren Diskussion. Am Ende steht dann vielleicht eine Einigung, oder man trennt sich ohne Resultat. Aber so ist es nun einmal in einer Diskussion. In diesem Fall, waren sich beide in der Sache sogar einig, dass das Auffinden von Dubletten nicht die Aufgabe des ff-Redakteurs ist.
 
Mein Verdacht ist, dass man dem geschriebenen Wort zu viel Bedeutung beigemessen hat und so manches in die Zeilen hineininterpretiert wurde, das so nicht wirklich gemeint war. Der Beitrag war vielleicht unbequem, aber nicht verletzend – zumindest aus meiner Sicht.
 
Ich las mir auch nochmals die Forenregeln und Regeln zur Diskussion durch und da steht eindeutig – Zitat: „Formuliere deine Beiträge stets respektvoll, höflich, wertschätzend und sachlich – auch in kontroversen Diskussionen. Antworte nie übereilt auf einen Beitrag. Das gilt vor allem, wenn Du dir nicht ganz klar bist, wie er gemeint sein könnte. Frage dann höflich nach und bitte um eine Erläuterung.“ Das wäre doch eine Basis, den „Streit“ und die damit verbundene Folge, nämlich Frank zu kündigen, zu überdenken.
 
Weiter unten steht in den Regeln auch geschrieben, warum eine Kündigung ausgesprochen werden kann. Da reiht sich „provozierend und verletzend“ neben Begriffe wie „pornografisch, extremistisch, rassistisch, …“ ein. Ich sehe da einen himmelweiten Unterschied in der begrifflichen Gewichtung und kann nicht verstehen, dass man das alles gleichsetzt. Auch Provokationen gehören zur Diskussion. Gut – verletzen sollte ebenfalls niemand, aber das könnte man nach den oben beschriebenen Regelinhalten anders lösen. Aber selbst eine Provokation kann ich nicht in Franks Beitrag im Gegensatz zu manch anderer Äußerung hier im Thread erkennen.
 
Wie der Leser sieht, erneuere ich mein damals gemachten Appell und versuche eine Brücke zu bauen, sich gütlich und vernünftig zu einigen und hoffe, dass die Kündigung – zumindest die endgültige - nochmals überdacht wird.
 
LG, Michael

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