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fotoforum ohne Folie

Administrator
146 Kilogramm Plastikfolie hat der fotoforum-Verlag 2018 für den Versand des fotoforums eingesetzt.
Biologisch abbaubare Alternativen haben sich nach jahrelangen Recherchen als nicht realisierbarbar erwiesen. Jetzt wählen wir einen anderen Weg: Wir versenden ohne Folie und sind gespannt auf Eure Erfahrungen und das Feedback.

Dazu haben wir
a) diesen Thread
b) unsere Leserfrage: https://www.fotoforum.de/unsere-leserfrage-22019
c) eine E-Mail-Adresse: redaktion@fotoforum.de
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Antworten

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Hallo Christian,

zunächst vielen Dank fürs Editieren. Schade, dass es bei mir nicht geklappt hat.

Die Möglichkeit der CO₂-Kompensation, die  "World Geographic" bezügl. der Flüge aufzeigt, bietet "atmosfair" (link siehe oben) auch an, ebenso wie die "Lufthansa Group" https://www.lufthansagroup.com/de/verantwortung/klima-umwelt/co2-kompens....
Das ist schon ein Schritt nach vorne, aber er ist bisher freiwillig und man könnte es auch als eine Art "freikaufen" verstehen.
Das CO₂ wird ja trotzdem freigesetzt und schädigt die Umwelt.
Dass wir uns alle vermehrt Gedanken um die zahlreichen Umweltprobleme machen und nach Lösungen suchen und sie praktisch umsetzen
ist eine große Aufgabe, die viele unserer Lebensbereiche betrifft.

Viele Grüße
Dorothea
 

von Graz
Hallo Martin,
die Idee mit dem folienlosen Versand finde ich prima. Bei mir ist das Heft im tadelosen Zustand angekommen, muß dazu sagen, daß ich keinen Briefkasten, sondern einen verhältnis mäßig großen Briefschlitz an der Haustüre habe, mit Vordach über dieser! 
Ich versuche auch seit neuesten beim Einkauf auf Folien zu verzichten, wenn auch nur jeder eine Kleinigkeit vermeidet, dann summiert sich das, wie sagt der Bayer: Auch Kleinvieh macht Mist!
Viel Erfolg weiterhin und viele Grüße aus München von Gisela
Heute in den browserfruits von kwerfeldein:

Einige Fotos, die den Verpackungsmüll beim Zubereiten der jeweiligen Mahlzeit zeigen.

http://www.sweetsneak.com/portfolio-item/the-waste-series/

Der Verzicht auf Folienverpackung beim Versand des fotoforum-Magazins ist zu begrüßen.

Schönen Sonntag, Martin.


von zippo
Hallo zusammen,
ich habe diese Diskussion mit Interesse verfolgt.
Mein Heft kam leider in einem ziemlich desolaten Zustand bei mir an. Die Seiten waren aufgrund von Nässe zusammengeklebt und mussten mit Gewalt getrennt werden - bei dem Heftpreis und dem Anspruch der "fotoforum" ein Unding.
Vielleicht könnt ihr es ja erst einmal mit einem normalen Umschlag (für den Abonnenten kostenlos) versuchen - das Globetrottermagazin macht das schon seit Jahren mit Erfolg.

Ich würde auch darüber nachdenken, auf die physische Ausgabe komplett zu verzichten und mir das Heft nur noch online anzuschauen - allerdings nur bei reduzierten Abo-Kosten. Ist da eigentlich vorgesehen?

Ansonsten bin ich sehr dafür jedes überflüssige Plastik zu vermeiden.

Schöne Grüße
Volker
Lieber Christian et al.,
ich habe die Diskussion hier, aber auch ausserhalb der Fotoforum-Community seit langem aufmerksam verfolgt.Ich lese entnehme aus Eurem Beitrag, dass Ihr ernsthaft über nachhaltige Lösungen nachgedacht habt.Mein letztes Fotoforum-Heft ist unverpackt in einem tadellosen Zustand bei mir angekommen, da kann ich mich nicht beschweren.Dennoch möchte ich zu deinem langen und informativ hilfreichen Text ein paar Anmekrungen ergänzen:Zunächst:
- Ich erhalte mein (hochwertiges) GEO Magazin seit einiger Zeit in Paper verpackt: das problem- und diskussionslos. Cellulose ist (wenn auch langsam, aber) abbaubar.- ich verstehe Deine Bemerkungen zur Trennung von verschieden abbaubaren Plastikfolien nicht: Wenn Ihr uns kommuniziert, dass Ihr abbaubar seit: bene. Dann entsorgen wir die Folie nicht in der gelben, sondern der grünen Tonne. That´s it.
In Deutschland leicht gemacht, in Europa: na ja - wir können ja peinlicherweise (!) nicht einmal das Plastikflaschen-Pfand durchsetzen... Aber nach dem FIAP-Ausstieg, ist der euro (und aussereuro-)päische Markt ja vermu (und hoffen-)tlich kleiner für Euch geworden. ;-)
- zur Lagerung: ich habe mich explizit nicht übermässig mit der Lagerung von biologisch abbaubaren Folien beschäftigt, aber im Normalfall gehören kausalerweise meistens zwei dazu: Folie und Mikrobe. Ich schlussfolgere: wenn Ihr die Folien-Materialien unter mikrobiologisch hinreichend 'sauberen' Bedingungen lagern würdet, fände auch keine Dekompostierung vor dem Transport statt.

Beste Grüße nach Münster, Michael
Liebes Redaktionsteam, 

ich bin leider immer etwas hinterher mit dem lesen und daher habe ich den Artikel im aktuellen Heft erst vor kurzem gelesen. 

Als das Heft geliefert wurde war ich etwas überrascht, dass keine Schtutzverpackung um das Heft war und dachte das es ausversehen in einem Briefkasten der Nachbarschaft gelandet war und dann versehentlich ausgepackt wurde. Ich war leicht verägert, da es wie bei vielen Vorpostern, auch bei uns geregnet hatte und die ersten Seiten etwas wellig waren von der Feuchtigkeit. Aber die Zeit heilt manche Wunden und mittlerweile ist das Heft wieder total glatt und ohne Beschädigung. Meines erachtens zeigt sich hier die gute Qualität des Druckes. 

Ich gehe mal davon, dass es eine bewusste Entscheidung der Redaktion war vorab keine Information an die Leser zu geben und nun im Nachgang die Reaktionen zu bewerten. Hätte ich es im voraus gewusst, wäre meine eigenen Reaktion vermutlich etwas anders ausgefallen aber vermutlich hätte ich dann noch genauer geschaut.

Ich persönlich finde es gut, auf Plastik zu verzichten und kann mit der aktuellen Lösung bislang ganz gut leben. 

Schöne Grüße aus dem Unterland
Steffen 

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