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Kamera für Nachtaufnahmen

Hallo,

ich bin aktuell auf der Suche nach einer neuen Spiegelreflexkamera mit der ich gestochen scharfe Aufnahmen mit Langzeitbelichtung machen kann.

Bisher habe ich nach langem mal wieder mit folgender Ausrüstung einen eher unbefriedigenden Versuch unternommen:

Canon EOS 100D
Tamron SP AF 17-50mm F/2.8 XR Di II LD Aspherical [IF]
mit Fernauslöser und Stativ
Motov: Feuerwerk im Tal vom Hügel aus fotografiert.

Leider sind mir die Bilder nicht scharf genug.

Mein Gedanke ist jetzt ob es lohnt die EOS 5ds r oder 5ds zu kaufen.
Brauche ich dann auch ein anderes Objektiv?

Übrigens mit meiner alten Kamera EOS 350D habe ich 2017 Neujahr (also vor einem Jahr, da gab es aber auch keinen Vollmond, also weniger Licht) und dem gleichen Objektiv konnte ich nicht mal den Autofokus nutzen, weil die Kamera auf die Entfernung ins Tal nicht scharf stellen konnte.

Manueller Fokus ist für mich kein Thema, da ich mir das nicht zutraue und irgendwie das durch den Sucher nicht optimal sehen kann, ob das Bild jetzt tatsächlich perfekt fokusiert ist.

Schon mal Danke für Eure Hilfe.
Forenbeitrag Bild 1
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Na siehst Du- jetzt hast Du's teilweise schon bis F 25 geschafft...;-)) "Bei 16+ wars auch wieder unschärfer, was mich jedoch etwas wundert, denn an der dann längeren Belichtungszeit lags offenbar nicht, weil ich mit gleich langer Belichtungszeit bei einem anderen Motiv mit weniger Licht, aber größerer Blendenöffnung, auch schärfere Bilder hatte. " Das muss Dich nicht wundern. Jedes Objektiv lässt ab einer bestimmten Blende (meistens bereits ab F 11 oder F 13) optisch nach. Das nennt man Beugungsunschärfe, weil das Licht ja furch einen immer kleiner werdenden Strahlengang gequetscht wird. Deshalb entstehen im Innern des Objektivs an den Rändern durch das vagabundierende Licht Randunschärfen- die sich (bei entsprechender Bildgröße) bemerkbar machen. Es bringt deshalb nichts, ein Objektiv sehr viel mehr zu schließen als auf die "förderliche Blende" (das ist die Blende mit der höchsten Auflösung, die das Objektiv schafft). Meistens liegt diese förderliche Blende 2- 3 Blenden über der größten Blende des Objektivs- in Deinem Fall sollte Dein Tamron die beste Abbildungsleistung bei ca. F 5,6- F 8 haben. Es ist deshalb besser, mit dieser förderlichen Blende (und einem ND-Filter) zu arbeiten, als die Langzeitbelichtung unnötig über das weitere Schließen der Blende zu verlängern. VG Wolf
Als Faustregel kann man sich auch merken, mit dem Blendenwert möglichst einstellig zu bleiben, um Beugungsunschärfe zu vermeiden. VG Dorothea

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