Beta Version

Allgemeines

Themen » Die fotoforum Community » Allgemeines

Mal von der Seele reden.

Hallo ihr Lieben, ich bin jetzt 2 Jahre Mitglied des Forums und es hat zum Anfang Sinn gemacht. Jetzt bin ich aber am zweifeln ob es noch das Richtige für mich ist. Ich wollte immer mehr erreichen und viele Menschen berühren mit dem was ich fotografiere, aber mit der Zeit merke ich wie schwierig es ist. Meine Vorstellung von schönen Momenten und Emotionen ist eine Subjektive und es gefällt oder auch nicht. Die ganze kreative Energie und Emotionen die in mir stecken kann ich leider nie voll ausleben, da man so im Alltag eingespannt wird. Ich bewundere Leute die sich frei von all dem gemacht haben.Ich überlege immer was euer Antrieb ist warum seid ihr hier geht's euch ähnlich? Versuchen wir nicht letztendlich alle ein wenig Aufmerksamkeit zu ergattern. Schreibt gerne eure Meinung.
[mehr anzeigen]

Antworten

Seiten

Ja spass ist doch das allerwichtigste !
Lg Dirk

Zitat Dirk Rosin
Ja spass ist doch das allerwichtigste !
Lg Dirk


Dem ist doch nichts mehr hinzuzufügen! :D
Macht Fotos dir vorallem euch gefallen und lasst die daran teilhaben, die ihr für richtig haltet...der Rest ergibt sich von selbst!

Gut Licht!

Edgar, dein Kommentar zu meinen Worte ist ein Paradebeispiel für einen der von mir wortreicher bespriebenen Aspekte: unterschiedliches Kommunikationsverhalten und damit auch die unterschiedliche Erwartungshaltung!

Den Subtext deiner wenigen Worte zu den vielen meiner Worte, könnte man als abwertend verstehen....tue ich aber nicht! Doch es vermittelt mir den Eindruck, dass du nicht verstanden hast, was ich sagen will.

Die wichtigste Basis, ob Gespräche wie diese oder kontruktive Kommentare unter Fotos funktionieren, ist das miteinander kommunizieren im Gegensatz zum gegeneinander kommunizieren. Das ist in der realen Welt oft schon schwer, erst recht aber in der virtuellen wo einzig die Worte zu sehen sind.

"Papierkorbbilder" finde ich persönlich eine sehr kritische Haltung und Wortwahl. Wer bin ich oder du oder du, das wir das Recht haben zu entscheiden, was "Müll" ist oder nicht - allgemein gesehen. Und in der Folge gezeigt werden darf oder nicht. Es ist herablassend für mich sich so über andere zu stellen.

Das tolle an der Freiheit - auch in einem Fotoforum - ist ja, dass die unterschiedlichsten Menschen mit den noch unterschiedlichen Ansprüchen sich begegnen können. Und jeder für sich aber auch die Freiheit hat zu entscheiden, wem er begegnen will oder nicht. Oder was er zeigen will oder nicht.

Es werden niemals alle, die regelmäßig fotografieren, den gleich Anspruch an ihre Bilder haben. Bei einem Forum dieser Größe kann aber fast jeder Gleichgesinnte treffen. Und in einem konformistischen Forum - im schlimmsten Fall mit einer Bilderpolizei - würde ich persönlich mich nicht wohl fühlen und auch nicht beteiligen.

LG Katja

Zitat Edgar Löhr

Zitat Dirk Rosin
Hallo,
da stellt sich mal wieder die frage wer "papierkorbbilder" definiert, wer sich das anmasst ? 
Und ja die verallgemeinerung des hinweises das wir uns alle weiterentwickeln wollen. Ist das wirklich so ? 
Manch einem genuegt es vielleicht nur seine fotos zu zeigen, nicht mehr und nicht weniger.
Ich schliesse mich Katja an.

Lg Dirk


Nun ja, Katja hat viel geschrieben aber nur wenig damit gesagt...

Wie war das doch in der Werbung von einem großen Elektronikmarkt: "Hauptsache ihr habt Spaß!" :)

 

Nein, Edgar, da widerspreche ich Dir. Katja hat das Thema recht umfassend, transparent  und  gut formuliert dargestellt. Und Dirk hat auch Recht mit seiner Frage: "Wer bestimmt, was Papierkorbbilder sind"?? Letztlich kann das der Fotograf nur selbst, im Rahmen seiner wachsenden Selbstkritik.
Ich schreibe später noch ein bißchen mehr zu diesem spannenden Thema, VG, Werner





von Auma

Zitat Dirk Rosin
Hallo,
da stellt sich mal wieder die frage wer "papierkorbbilder" definiert, wer sich das anmasst ? 
Und ja die verallgemeinerung des hinweises das wir uns alle weiterentwickeln wollen. Ist das wirklich so ? 
Manch einem genuegt es vielleicht nur seine fotos zu zeigen, nicht mehr und nicht weniger.
Ich schliesse mich Katja an.

Lg Dirk


Hallo Dirk, hallo in die Runde,

Deine Aussagen lass' ich unwidersprochen so stehen, weil sie, objektiv betrachtet, aus meiner Sicht nicht so einfach wegzudiskutieren sind. Du hast recht, die Definition, was wann ein "Papierkorbbild" ist/sein soll, wer soll das bestimmen ? Ich maße mir das ausdrücklich nicht an. Und ja, Du hast wahrscheinlich auch damit recht, dass sich hier vielleicht nicht alle weiterentwickeln wollen. Das habe ich zwar unterstellt, aber es muss in der Tat nicht so sein.

Deshalb beginne ich bei mir selbst: Ich bin hier eingetreten, weil ich nicht nur meine Bilder zeigen wollte, sondern weil ich mich mit und durch das Zeigen meiner Bilder fotografisch fortentwickeln wollte, bessere Bilder machen möchte, so etwas wie einen eigenen Stil entwickeln möchte  – durch Kritik an meinen Bildern, durch Diskussion darüber, durch viele hochkarätige Fotografien, die ich hier anschauen, studieren, besprechen kann und möchte. Die mir Impulse für meine eigene Arbeit geben.

Dies ist mir hier bisher leider nur in begrenztem Maß gelungen – jedenfalls in der Breite nicht so, wie von mir anfangs erwartet. Aber das ist letztlich meine Sache. Das liegt nach meinem subjektivem Empfinden v.a. daran, dass viele Bilder nicht meinen eigenen subjektiven Erwartungen entsprechen (und es für mich teilweise mühsam ist, sich durch die vielen für mich weniger relevanten Fotos durchzuklicken) und zum zweiten daran, dass – wiederum nach meinem subjektivem Empfinden - über Bilder hier im forum generell zu wenig fotografisch inhaltlich diskutiert und v.a. kritisiert wird. Wie gesagt, das ist mein subjektives Empfinden, gespeist aus meiner Erwartungshaltung. 

Aus dieser Haltung und Erwartung resultierten meine Aussagen, die ich oben hoffentlich hinreichend erläutert und relativiert habe. Es soll sich von mir hier niemand verletzt fühlen, das ist ganz und gar nicht meine Absicht. 

Ich bekräftige aber ausdrücklich meinen Wunsch nach einem Instrument (z.B. Häkchen setzen), mit dem kritische Beiträge und konstruktive Kritik ausdrücklich eingefordert werden kann. Das könnte ein Weg für uns alle sein. Vielelicht gibt es dazu noch weitere konstruktive Vorschläge. Und wenn das "showroom" eine solche Plattform sein soll, dann müsste sie modifiziert werden. So wie sie jetzt gelebt wird, ist es eine Kategorie wie jede andere auch.

LG an alle
Markus  


Danke fuer deine antwort Markus. So liesst sich das  schon ganz anders.Du kannst doch unter deinen fotos anmerken das du kritik - verbesserungsvorschlaege moechtest, was anderes wuerde ein haekchen auch nicht vermitteln. 
Das hauptproblem duerfte eher darin liegen, das deine fotos auch "gefunden" werden in der anzahl der hochgeladenen fotos. 
Und da beginnt dann eine neue (immer wiederkehrende) diskussion , naemlich die der beschraenkung der hochzuladenen fotos.
Im showroom ist das hochladen begraenzt,der erfolg des kritischen kommentierens dort ist meines erachtens aber auch nicht so der renner. 
Kann mich aber auch taeuschen weil ich dort sehr wenig unterwegs bin.
Lg Dirk
 
Hallo Markus,

meiner Erfahrung nach ist der beste Weg Antworten zu bekommen: Fragen zu stellen :-)

Also, wenn du ein Foto hast, bei dem du dir unsicher bist oder eine gezielte Frage hast wie z.B. Wie findet ihr den Bildaufbau? Wirkt das Bild in Farbe oder würdet ihr es SW machen? oder ähnliches, bin ich sicher, dass du deine Fragen in der Regel von mehreren beantwortet bekommst.

Von mir kann ich sagen: wenn jemand kommentarlos oder nur mit 3 - 4 situativen Worten, ein Bild zeigt, habe ich persönlich nicht sofort einen Eindruck, das hier jemand eine intensivere Auseinandersetzung wünscht. :-)

Zum Showroom stimme ich dir zu, die ursprüngliche Intention funktioniert dort so gut wie gar nicht mehr. Vermutlich aus zweierlei Gründen. Zum einen weil viele Bilder ohne Fragen eingestellt wurden und werden und zum anderen weil Anfangs zwar viele Kommentare geschrieben haben, aber es waren eben oft die gleichen und viele die Bilder dort zeigten, selber nicht kommentierten. Geh doch einfach mal in den Showroom zu den ersten Bildern zurück und lies einfach mal einiges. Dort ist genau das passiert, was ich in meinem ersten Beitrag hier ausführlicher beschrieb *g*

Das ist aber wirklich kein Einzelfall, es ist in fast jedem Forum das gleiche. Und je größer ein Forum von der Mitgleiderzahl und dem täglichen Bildupload ist, desto schwieriger ist es. Deswegen denke ich eine einfache Lösung für dieses vielschichtige Problem wird es nicht geben. Und wenn doch funktioniert sie nur vorrübergehend.

Eine Möglichkeit, die ich noch sehe, Bilder, die man intensiver besprechen will NICHT in die Galerie zu stellen, sondern hier im schriftlichen Forum einen Beitrag dazu aufzumachen. Die Verlagerung dieses einen Bildes in den Sprach-Raum schafft schon gleich eine ganz andere Ausgangssituation. Dazu eben immer ein paar Worte und Fragen vom Fotografen selbst. Könnte mir vorstellen, das es so einen anderen Charakter bekommt.

Was meint ihr?

LG Katja

Katja, da stimme ich Dir zu. Konkrete Fragen führen am schnellsten weiter. Und in die Runde:  Ich habe auch einige Male Bilder in die Rubrik " Problembilder"  geladen und gute Anregungen bekommen. Beispiele:  Wir sind ja alle visueĺle Menschen, aber innerhalb der Visualität gibt es Unterschiede. Ich hab oft nicht gut genug  auf die Ausrichtung geachtet oder am Bildrand waren Elemente, die ich einfach übersehen habe,  weil meine Hauptaufmerksamkeit woanders lag. Nun habe ich das Glück, daß sich einige meine Bilder kritisch betrachten und mir hilfreiche Korrekturvorschläge geben, die ich dann auch umsetze, auch in einer Vorher-Nachhergegenüberstellung.
Das war nicht immer so, anfangs haben mich diese Korrekturen eher genervt, fand sie kleinlich und pingelig, heute sehe ich diese Sicht  als meinen Irrtum und  bin froh über die sachlichen Kritiken.
Wenn sich jemand schon die Mühe macht und mich auf einen schiefen Horizont aufmerksam macht, dann kann er/ sie erwarten, daß ich die Kritik umsetze und das Bild ausrichte. Wenn das unterbleibt, werden natürlich auch weitere Tipps ausbleiben.
Die Frage: Was gehört in den Papierkorb? kann nur der Fotograf selbst beantworten  und wenn innerhalb der Weiterentwicklung auch die Selbstkritik zunimmt, ist es gut.  Ich mache Löschung oder Verbleib nicht abhängig von der Klickzahl und oft hilft eine kleine Erläuterung, wo gerade bei dieser Aufnahme die Schwierigkeit lag. Und in anderen Fällen kommt dann auch einfach die Einsicht : es ist Schrott, raus damit.
Was kann man im FF lernen? Einiges habe ich in der Rubrik Stilleben gefunden und versucht, nachzuvollziehen, aber vermerkt,  daß jemand anders diese  Idee hatte. 
Desweiteren gibt es ja viele Anregungen für Fahrten zu erreichbaren Zielen, z.B. Städten, Landschaften,  Technikdenkmälern, die sehr oft schöne Herausforderungen mit dem Licht mit sich bringen.
Das war das, was mir noch spontan einfiel. Herzliche Grüße an euch alle, Werner



Ich bin einer von den Lobhudlern, die hier kritisiert werden, das heißt, ich schreibe nur dann einen Kommentar, wenn mir ein Bild so richtig gut gefällt und versuche dabei zum Ausdruck zu bringen, was ich daran gut finde. 

Mit Kritik äußern tue ich mich schwer, es sei denn es wird ausdrücklich gewünscht. Insofern fände ich eine Kennzeichnung auch gut.
Ich möchte niemand kränken oder ausbremsen, der sein Bild bestimmt für gut hält, sich vielleicht viel Arbeit damit gemacht oder Herzblut hineingesteckt hat. Auch die konstruktivste Kritik ist persönlich. Da den richtigen Ton zu finden ist der reine Zufall, wenn ich kein wirkliches Gegenüber habe, sondern nur ein paar andere Bilder und Kommentare zuordnen kann.

Wie Ungnade2 glaube ich, dass das was mir gefällt eine rein subjektive Angelegenheitheit ist, bei der die Qualität eines Bildes nur einer von vielen Faktoren ist. Letztlich ist der Satz: "Gefällt mir" eine Aussage über mich und meine Beziehung zu dem Bild. Damit drücke ich so etwas wie ein gleiches Verständnis oder eine gleiche Wellenlänge aus. Wenn daraus mit der Zeit eine gewisse Nähe, der Eindruck eines auf einander Achtens , vielleicht Kontakte und Freundschaften entstehen finde ich das schön. Wer aber eine rein fachlchliche Auseinandersetzung  über seine Bilder sucht oder etwas lernen will, wird so nicht weiter kommen.

Ich habe mich vor gut einem Jahr ganz bewusst dieser Community angeschlossen, u.a. weil ich den Eindruck hatte, dass hier eine breite Palette von fotografischen Ausdrucksweisen Platz und Raum nebeneinander finden. Die Debatte um die lustige 1/6-Aktion hat mir diesbezüglich einen Dämpfer verpasst. Wenn ich hier von einem großen Anteil an Papierkorbbildern lese, bringt mich das erneut schwer ins Grübeln. Ich denke Kritik ist nur dann konstruktiv, wenn sie auch wohlwollend ist und nicht primär dazu dient, sich selbst zu profilieren.
VG Stefan
Was in den papierkorb gehört und was nicht, ist von Fotograf zu Fotograf unterschiedlich, je nach "Entwicklungsstand" würde ich mal sagen. Viele von den Bildern, die ich früher stolz in einem Forum gezeigt habe, würde ich heutzutage löschen. Meine Ansprüche an mich sind gewachsen.


Zitat Stefan Strobl
Ich bin einer von den Lobhudlern, die hier kritisiert werden, das heißt, ich schreibe nur dann einen Kommentar, wenn mir ein Bild so richtig gut gefällt und versuche dabei zum Ausdruck zu bringen, was ich daran gut finde. 

 

Als ich mit der Fotografie anfing, bekam ich manchmal lobende, sicher nett geminte Kommentare. Irgendwann schrieb mir jemand, dass er meine Bilder durchgesehen hat und ihm negativ auffiel, dass sie alle recht flau sind.
Im ersten Moment habe ich mich gekränkt gefühlt. Aber dann habe ich mir mehr Bilder von anderen Fotografen angesehen und mit meinen Bildern verglichen. Schnell stellte ich fest, dass der Kommentator recht hatte. Das war der Auslöser für mich, mich mit der Bildbearbeitung zu befassen und hat meine Bilder deutlich verbessert (hoffentlich ;-) ).
Natürlich weiß ich aus eingener Erfahrung, dass Kritik sehr oft nicht gewünscht wird. Aber mit nur positiven Kommentaren tut man den Leuten auch keinen Gefallen.

VG Thomas

Seiten