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Mal von der Seele reden.

Hallo ihr Lieben, ich bin jetzt 2 Jahre Mitglied des Forums und es hat zum Anfang Sinn gemacht. Jetzt bin ich aber am zweifeln ob es noch das Richtige für mich ist. Ich wollte immer mehr erreichen und viele Menschen berühren mit dem was ich fotografiere, aber mit der Zeit merke ich wie schwierig es ist. Meine Vorstellung von schönen Momenten und Emotionen ist eine Subjektive und es gefällt oder auch nicht. Die ganze kreative Energie und Emotionen die in mir stecken kann ich leider nie voll ausleben, da man so im Alltag eingespannt wird. Ich bewundere Leute die sich frei von all dem gemacht haben.Ich überlege immer was euer Antrieb ist warum seid ihr hier geht's euch ähnlich? Versuchen wir nicht letztendlich alle ein wenig Aufmerksamkeit zu ergattern. Schreibt gerne eure Meinung.
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Zitat Stefan Strobl
 Ich denke Kritik ist nur dann konstruktiv, wenn sie auch wohlwollend ist und nicht primär dazu dient, sich selbst zu profilieren.
 

Das ist für mich ein wichtiger Punkt, den ich auch mit miteinander anstatt gegeneinander kommunizieren meine.

Wenn diese grundsätzlich respektvolle Basis nicht stimmt, wird es unweigerlich schief gehen. Wenn die Kritik ernsthaft und wie Stefan schreibt wohlwollend ist, ist es großartig. Wenn aber der Kritiker in direkten oder indirekten Worten mitteilt, dass er sich für besser hält und verurteilend kritisiert, dann gehts schief. Womit wir wieder bei den "Papierkorbbildern" wären.

Ich hatte das Glück in meiner Anfängerzeit in einem kleinen Fotoforum mit einigen Profis zu sein, die mich mit meinem Anfängerstatus ernst nahmen, die sich mit mir über Bilder freuten, die sie sicherlich gelöscht hätten, wären es ihre gewesen. Die sich aber erinnern konnten, wie man sich als Anfänger fühlt, wenn einem was geglückt ist über das man sich riesig freut. Die den Weg und das Entwicklungspotential sahen und nicht nur das reine Bild, dass wirklich noch von richtig gut weit entfernt war.

Sie nahmen mich an die Hand, freuten sich mit mir und lobten - ohne Hudelei - und erklärten mir dazu was ich beim nächsten Mal NOCH besser machen könnte.

Das war ein tolles Miteinander, aber genau sowas kostet wirklich auch Zeit. Nicht nur für die Kommentare, sondern sich auch generell menschlich auf sein Gegenüber einzulassen.

Doch je größer ein Forum, je mehr Mitglieder und je mehr täglich neue Bilder, desto schwieriger wird so eine Atmosphäre. Womit ich wieder bei dem überschaubareren Bereich von Aktionen lande.

LG Katja

Das ist das immer Wiederkehrende an solchen Foren - egal ob Fotogarfie oder andere Themen - es gibt so viele verschiedenen Meinungen und Denkansätze, dass wir nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen werden! Das müssen wir auch nicht!

Hinzu kommt die gesichtslose Kommunikation des geschriebenen Wortes, die immer wieder und allzu gern falsch verstanden werden will!

Wir haben hier in der Galerie Fotos aller Art und Güte.
Bei einigen Aufnahmen fällt mir vor Staunen und Entzückung die Kinnlade runter und bei einigen stellt sich mir die Frage, ob der Bildschaffenden beim Spaziergang hingefallen ist und somit ein Foto entstand...dazwischen bewegt sich mehr oder weniger gute Fotografie!

Einiges kann man noch unter der Oberbegriff "Kunst" deckeln aber Anderes wiederum ist kaum einzuordnen - für mich zumindest!?
Allerdings muss man das auch gar nicht, denn man hat ja die Möglichkeit des Wegschauenes und des Weiterklickens zum nächsten Foto!

Wenn man jedoch dem Fotografen einen Tipp geben möchte und mit konstruktiver Kritik, seine Sichtweise darstellt und dafür angefeindet wird, dann ist das mehr als dünnhäutig und fehl am Platz!
Und ich bleibe dabei: Man muss nicht alles schönreden und jedem gefallen wollen!

Getreu dem Motto: "Wer nach allen Seiten offen ist, ist meistens ziemlich undicht!"

Jeder hat mal mit der Fotografie irgendwann angefangen - ich auch - und man sollte nie vergessen, wie man sich als Anfänger gefühlt hat!
Ich war froh über jede sinnvolle Kritik, die ich von erfahrenen Fotografen bekommen konnte, auch wenn sie einige Male auch hart war, doch es hat mich weitergebracht und ich konnte lernen, wie es besser geht!
Auch in meiner Lehre zum Fotografen gab es Höhen und Tiefen! Einige Arbeiten kamen gut an und andere wiederum wurden nicht verstanden, weil ich meine Bildidee nicht transportieren konnte.
Aber das Annehmen von Kritik und Nichtgefallen hat mich immer besser gemacht und nie schlechter werden lassen!
Man muss nur damit umgehen lernen und die Sinnhaftigkeit von Kritik erkennen.

Machts euch doch nicht so schwer!
Ihr seid hier zum Spaß und weil ihr euer Hobby ausleben wollt - macht es! So wie IHR es wollt und nicht, wie andere es gerne hätten!

Gruß Edgar

Danke Jochen!
Zu dem Thema, was ein gutes Foto ist.
Es wird hier von manchen so getan,als wüßte man nicht so genau, was ein gutes Foto ist.
Das böse Wort "Papierkorbbilder",möchte ich nicht gebrauchen,es ist, für mich,irgendwie diskrimierend.
Wenn ein Foto, nicht die in IHM SELBST LIEGENDE KRAFT hat, den Betrachter EMOTIONAL und INTELLEKTUELL,herauszufordern(eine
etwas kleinere Rolle,(für mich), spielt die technische Bearbeitung,die nur eine Unterstützung des intellektuellen und emotinalen
Inhaltes sein kann),dann ist es eine mehr oder weniger gute wohlfühl Knipserei.
Wenn dann noch Kommentare hinzukommen, die keine konstruktive technische und inhaltliche Kritik beinhalten,und in ihrer Art
an ein Cafekränzchen mit alten Tanten erinnern,
...."das ist dir aber gut gelungen"...
....."gekonnt hast du das abgelichtet"::::;und ähnliches mehr,
(nichts gegen Cafekränzchen und alte Tanten,ich habe selber welche, sie sind sehr sehr lieb,von Fotographie verstehen sie nichts),
für Bilder, die schon ein 7jähriger mit seinem Handy zusammenbringt,dann hat das mit dem Anspruch des FF so wie ich es
verstanden habe, nichts mehr zu tun.
Natürlich ist es legitim sich auszuprobieren, Fotos hier hineinzustellen und auf Anerkennung und konstruktive Kritik zu hoffen,
auch wenn sie nicht 100 prozentig die oben erwähnten, ich gebe es zu,sehr schwer zu erreichenden Kriterien erfüllen.
Dazu ist das FF ja da.
Man sollte jedoch das Ziel nicht aus den Augen verlieren, Fotos zu produzieren, die den Betrachter vielleicht doch für längere Zeit
beschäftigen,nachdenklich machen, erfreuen,ärgern....usw
Soviel zu dem, was ein "gutes Foto"ist.
LG an alle,   Peter


Danke Jochen.
Danke Peter.
Hallo in die Runde,

zu Jochen: danke für den Hinweis aus die Forumskategorie, ich kannte sie noch nicht!

zu Edgar: Du sprichst etwas wichtiges an, den Unterschied ob jemand beruflich in dem Bereich tätig ist, oder nicht. Wie du hab auch ich lernen müssen, dass die Kritik meiner Kollegen oder meienr Chefs - ich erstelle alle Werbegrafiken und anderes für unsere Firma - nichts mit mir als Mensch zu tun hat. Nur, kein Mensch kann das von Anfang an.Und Menschen die privat fotografieren und vielleicht vorher sich auch noch nie in der Öffentlichkeit eines Forums bewegt haben, müssen das auch erst lernen und in diesem Kontext ist es meines Erachtens schwerer - vor allem virtuell - als im beruflichen.

zu Peter: Du schreibst:

"Es wird hier von manchen so getan,als wüßte man nicht so genau, was ein gutes Foto ist."

Ich kann immer nur für mich genau wissen, was mir gefällt und ob ich es gut finde. Man - also mit dem Anspruch an eine allgemeingültige Geltung - existiert weder hier noch in vielen anderen Lebensbereichen. Und genau darum geht es mir auch mit meinen Beiträgen hier.  Mal provokant gesagt: es gibt Fotos, die Preise gewinnen und mir trotzdem nicht gefallen und bei mir im "Papierkorb" landen würden.

Was für mich in den meisten Fotoforen fehlt ist die Toleranz dem Anderen gegenüber. Und damit meine ich nicht nur dem anderen Geschmack oder dem anderen Status des Könnens, sondern auch alleine schon die Toleranz dem anderen Anspruch an sich und oder seinen Fotos gegenüber. Gerade dieses Fotoforum ist groß genug, dass jeder nach seiner Fasson Gleichgesinnte trifft und sich hier ausleben kann. Sowohl Fotografen mit einem intensiven Anspruch, Künstler, Leute die lieber eine Buddiekultur leben wollen, Menschen die eher dokumentarisch ihr eigenes Leben und was sie gerade sehen zeigen wollen...usw....

Es ist doch egal mit welchem Anspruch jemand hier rein kommt und sich mit anderen trifft, solange ich auch Fotografen hier treffen kann mit denen ich meinen Anspruch ausleben kann. Die, die einen anderen Anspruch haben, tun mir doch nicht weh, sie nehmen mir nichts weg. Das ist die Toleranz die ich - nicht nur hier - immer wieder mal vermisse.

Zum Häkchen: ich hab da nochmal drüber nachgedacht. Der Vorteil eines Häkchens wäre, das jeder, der dieses Foto betrachtet sofort erkennt, hier ist jemand offen für eine konstruktive Kritik so ich überhaupt eine habe. Vielleicht würde diese sofortige Sichtbarkeit dieser Offenheit doch schon was ändern. Sollte sie also technisch umsetzbar sein, fände ich sie gut. Falls es technisch nicht umsetzbar ist, oder die Redaktion diese Idee nicht gut findet, könnten wir alternativ unter unsere Bilder schreiben "Freue mich über konstruktive Kritik". Ich denke, wenn einige das regelmäßig machen, zieht der eine oder andere nach. Also einfach vorangehen und ausprobieren :-)

LG + ein schönes Wochenende
Katja

Ich nochmal mit einem Nachtrag:

Ich glaube, ich habe gerade ein passendes Gleichnis gefunden.

Wir schreiben unseren Freunden nicht vor, was sie anziehen sollen oder unseren Nachbarn nicht, wie sie ihre Wohnung einrichten müssen. Anderen Fotografen in einem Forum vorzuschreiben, welche Bilder sie löschen sollten oder welchen Anspruch sie zu haben haben, ist für mich das gleiche Prinzip. Um diese Toleranz geht es mir.
Hallo alle zusammen,

ich möchte gern mal ein wenig Ruhe in die Diskussion bringen. Ein einziger User hat ein Reizwort geschrieben und schon hat sich der Thread verselbstständigt. Aber die Thema waren doch "warum ist man hier, wie kann man sich hier weiterentwickeln und gibt es Ideen zur Verbesserung der Situation". Natürlich sind wir schnell auf die Themen "Bilderflut und Kritik" gekommen. Aber sich ein einziges Wort heraus zu picken und nur noch darüber zu sinnieren, war sicher nicht im Sinne des Thread-Erstellers.

Also: immer schön locker bleiben
Ich wünsche euch ein superschönes, entspanntes Wochenende
Gruß
Udo


Natürlich gibt es Kriterien, unter denen man objektiv sagen kann, ein Bild ist schlecht, mittelmäßig, gut oder perfekt.

Aus meiner Sicht gibt es hier nur wenige grottenschlechte Bilder. Es gibt aber ganz viele, die ich für technisch gut und gestalterisch durchdacht halte, die mich aber dennoch nicht ansprechen, keine Empfindungen bei mir auslösen, mir nicht gefallen. Keine Brücke zu einem solchen Bild bauen zu können, dem Bild anzulasten, fände ich doof.

Wirklich spannend, toll, inspirierend finde ich bestenfalls gefühlte 10% der Bilder. Mich mit diesen eingehender auseinandersetzen zu können, ist es mir allemal wert, die anderen auf die Schnelle durchzuschauen. Soweit ich die Zeit dazu habe, schreibe ich dann auch einen Kommentar. Mittelmäßige Bilder hochjubeln, Retourkommentare liefern und Freundschaftsdienste leisten, liegt mir fern.
Und doch freue ich mich, wenn über Kommentare Kontakte entstehen. Abschweifende Kommentare finde ich auch oft nett, weil sie mich einen Blick auf die Menschen hinter den Bildern werfen lassen. 

Dass der Showroom eine Debattierebene sein soll, war mir nicht klar. Ich dachte, er ist eine halt eine Rubrik, in der man seine Lieblingsbilder unterbringen kann. Bei Lieblingsbildern glaube ich, ist es besonders schwierig Kritik zu üben. Insofern wundert mich nicht, dass das nicht funktioniert. Dass es eine Forumsebene "Bilddiskussion" gibt, ist mir auch neu. Mag sein, dass ich mich nicht eingehend genug informiert habe. Vielleicht wäre es aber nicht verkehrt, neue Mitglieder auffälliger und differenzierter auf die Historie und Intentionen einzelner Rubriken und Forumsebenen hinzuweisen.

Für mich gab es zwei Hauptmotive hier beizutreten:
Ich wollte Anregungen finden, wie Andere mit Themen umgehen, die mich interessieren.  Diese Erwartungen sehe ich voll und ganz erfüllt.
Mein zweites Anliegen war, zu erfahren, wie meine, bzw. welche meiner Bilder in einer Fachöffentlichkeit ankommen.  Wie Ungnade 2 habe ich dazu nur undeutliche Aufschlüsse erhalten. Deshalb würde ich ein Symbol "Kritik erwünscht" aktivieren. Ich befürchte nur, der Zeitrahmen von den Meisten von uns, wird es nicht zulassen, mehr oder ausführlichere Kommentare als bisher zu verfassen.

Inzwischen ist ein neues und unerwartetes Motiv hinzugekommen, da es mir schlichtweg Freude bereitet und einen Platz in meiner Freizeit gefunden hat, Eure Bilder anzuschauen. Weil ich mir diese Freude bewahren will, wünsche ich mir wie Katja und einige andere, dass wir sorgsam miteinander umgehen und miteinander debattieren anstatt gegeneinander streiten; dass wir markige Worte der Abgrenzung unterlassen;  dass auch Anfängern und weniger begnadeten oder gebildeteten Künstlern eine Haltung der Toleranz und des unterstützen Wollens entgegengebracht wird.
VG Stefan
Noch eine Idee zum Zeitaufwand:
Wie wäre es, wenn man "Kritik erwünscht" anklicken könnte und sich dann ein Fenster öffnen würde, in dem man Sternchen zu einem Katalog von Qualitätskriterien verteilen könnte. Das ginge recht flott und wäre zur Standortbestimmung vielleicht aussagekräftiger als Kommentare. Um Peinlichkeiten zu ersparen, könnte man die Ergebnisquotienten ausschließlich den User selbst zugänglich machen.
VG Stefan 

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