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Meine Gedanken zum Award - Gesamtsieg

von Piesl
Hallo zusammen,

als erstes möchte ich mich beim Verlag für die Ausrichtung dieses anspruchsvollen Awards bedanken und bin stets begeistert von den abgedruckten Annahmen. Natürlich will ich auch in keiner Weise einem der Sieger ihren/seinen Sieg abspenstig machen! Die Unzahl der eingereichten Bilder ist für die Jury eine monströse Anforderung, dennoch komme ich beim Betrachten der Gesamtsieger so in meine Zweifel. Beim Innenarchitektur Wettbewerb dachte ich, nun ja, da muss man schon extrem abstrakt denken. Außer der exakten Vertikalen spielen grafische Ausrichtungen der Diagonalen keine Rolle. Der fotografische Anspruch (das Original liegt mir natürlich nicht vor), hm 10 Minuten in Photoshop. O.k., der Erfolg gibt Rainer Rohbeck recht - meinen Glückwunsch!
Dann kamen Teil 2-3 und 4. Auch für mich beeindruckend tolle Bilder, wobei der Charakterkopf für mich einen Blockbuster der Oberklasse darstellt!
Nun kam Teil 5 Pflanzen. Die Idee, genial, eine saubere Arbeit, ohne Zweifel sehr viel Aufwand betrieben. Ich kann mich aber flüchtig daran erinnern, irgendwo gelesen zu haben die Jury sei aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen zu sein. Doch ich frage mich, und das war nun der Auslöser für diesen Beitrag, zu viel gestaunt? Sollte bei einem Gesamtsieger, noch dazu in einem Composing, auch alles 100% stimmen? Hat niemand die fatalen Fehler die Schattenwürfe gesehen? Messer: Licht fontal von oben; Kartoffelendstück, -teile frontal. Die Schatten davon fallen nach unten/leicht vorn, beim Endstück massiv nachlinks. Der des Messergriffs flau nach unten. Wie geht das? - Ja, ich weiß, es ist ein Composing, aber gerade hier steht alles offen! Noch fataler - warum sind die Schatten am Boden unterbrochen und dann im jeweiligen Teilstück dahinter waagerecht wieder voll drin, beim Endstück leicht nach unten?
Wie oben schon gesagt, Till ich will deine Arbeit und die Idee nicht abwerten und gönne dir von Herzen den Erfolg!
Aber als gelerner Retuscheur, der schon zu analogen Zeiten Fakes in Perfektion umsetzen musste, eine klare Frage an die Juroren: muss nicht gerade beim GESAMTsieger wirklich auch alles gegeben werden und auch den höchsten Ansprüchen genügen?

Vielleicht bin ich da aber auch nur zu konservativ gestrickt und kann einfach nicht genug ums Eck denken. Ich verstehe ja schließlich auch nicht warum manche Künstler mit "umgefallenen, auf die Leinwand gestürzten Farben" Millionen verdienen.  (:-((

Gruß Peter
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Ich verstehe die ganze Aufregung nicht!
Die Regeln schließen eine Collage nicht aus.
Das ist auch eine anerkannte Kunstform und schon lange ein Bestandteil der Fotografie.
In meinen Augen muss ein Bild auch nicht technisch Perfekt sein. Das mag für dokumentarische Aufnahmen zutreffen.
Ein Bild muss den Betrachter staunen lassen, ihn berühren.
Das Siegerbild hat das offensichtlich bei der Jury geschafft.





Zitat Christian Wutschke

Zitat F.T.Mottl
Das Siegerbild hat das offensichtlich bei der Jury geschafft.



 
Genau Sieger"BILD" und nicht Foto !
 

Eben deshalb hat es gewonnen
"Jemandem der Talent und Hingabe hat, kann die Fertigstellung eines Bildes nach einiger Zeit sein eigenes handgemachtes Werk ansehen, weil es auch eine Weile dauert, um es zu beenden, während ein Foto nur ein paar Minuten, oder Sekunden benötigt." :)
von Biene1

Zitat Udo Dittmann
Ich finde es nicht fair, wie hier Siegerbilder von anderen Fotografen "auseinander genommen werden".

Jury-Entscheidungen sind immer subjektiv, d.h. der persönliche Geschmack der Juroren fließt in die Bewertung mit ein.
Das gilt im Übrigen auch für alle "Hobby-Juroren".

Alternativ gibt es ein Volks-Voting bei anderen Fotozeitungen, wo die Bilder der Fotografen mit den meisten Buddies gewinnen. 

Mir persönlich ist eine Jury-Entscheidung immer lieber.


Wenn es eine Software gäbe (Konjunktiv!), die die perfekten Bilder ohne Fehl und Tadel heraussuchen könnte, gäbe es wohl auch bald eine Software, die diese perfekten Bilder automatisch erzeugen würde. Das wäre aus meiner Sicht ziemlich langweilig und Fotografen und Bildkomponisten würde man nicht mehr benötigen.


Bleiben wir daher lieber bei den Jury-Entscheidungen, auch wenn sich alle Nicht-Gewinner danach fragen, warum ihr Bild es diesmal nicht geschafft hat. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.
 

Für mich ist hier ein auseinandernehmen von Siegerbildern nicht erkennbar. Hier hat man einfach nur seine Meinung zu einem bestimmten Thema zum Besten gegeben. Das muss in einer Demokratie möglich sein, ohne Diffamiert zu werden.
Wenn in einem öffentlichen Wettbewerb ein Bild von den Juroren öffentlich hervorgehoben werden darf, dann sollte es auch den Mitbewerbern und auch allen anderen erlaubt sein, ihre Meinung im angemessenen Rahmen öffentlich zu äußern. Zudem ja lediglich darauf hingewiesen wurde, dass der Schattenwurf nicht dem Lichteinfall entspricht. Wahrscheinlich hatte der Till sogar seine Gründe, das Bild so darzustellen (Bildwirkung?). Ein Auseinandernehmen des Bildes oder Infragestellen der Jury würde ich jetzt nicht daraus ableiten; dann wohl eher den Wunsch nach Aufklärung, warum es trotzdem zum Gesamtsieg gereicht hat. Es ist ja nun einmal ein Fotowettbewerb, Vorlieben hin oder her, es sollten dem Genre entsprechend auch alle Aspekte bei der Beurteilung miteinfließen; bei einem Composing sollte nicht allein die Bildidee entscheidend sein. Insofern möchte ich Piesl gerne zustimmen, zudem, ich meine Markus Babbel hat es mal gesagt:"Es gibt keine negative Kritik, nur positive. Auch wenn sie mal negativ ausfällt!"

In diesem Sinne, allen ein schönes Wochenende

LG Achim
von Biene1

Zitat Achim Kaurschill
Wenn in einem öffentlichen Wettbewerb ein Bild von den Juroren öffentlich hervorgehoben werden darf, dann sollte es auch den Mitbewerbern und auch allen anderen erlaubt sein, ihre Meinung im angemessenen Rahmen öffentlich zu äußern. Zudem ja lediglich darauf hingewiesen wurde, dass der Schattenwurf nicht dem Lichteinfall entspricht. Wahrscheinlich hatte der Till sogar seine Gründe, das Bild so darzustellen (Bildwirkung?). Ein Auseinandernehmen des Bildes oder Infragestellen der Jury würde ich jetzt nicht daraus ableiten; dann wohl eher den Wunsch nach Aufklärung, warum es trotzdem zum Gesamtsieg gereicht hat. Es ist ja nun einmal ein Fotowettbewerb, Vorlieben hin oder her, es sollten dem Genre entsprechend auch alle Aspekte bei der Beurteilung miteinfließen; bei einem Composing sollte nicht allein die Bildidee entscheidend sein. Insofern möchte ich Piesl gerne zustimmen, zudem, ich meine Markus Babbel hat es mal gesagt:"Es gibt keine negative Kritik, nur positive. Auch wenn sie mal negativ ausfällt!"

In diesem Sinne, allen ein schönes Wochenende

LG Achim

Genau!

Aus diesem Grund kann ich nicht nachvollziehen, wenn es immer wieder Kommentare gibt, die den Usern, die über etwas nachdenken und es formulieren, irgend welche angeblich unfairen Kommentare zu unterstellen.

Zitat Biene1

Zitat Udo Dittmann
Ich finde es nicht fair, wie hier Siegerbilder von anderen Fotografen "auseinander genommen werden".

Jury-Entscheidungen sind immer subjektiv, d.h. der persönliche Geschmack der Juroren fließt in die Bewertung mit ein.
Das gilt im Übrigen auch für alle "Hobby-Juroren".

Alternativ gibt es ein Volks-Voting bei anderen Fotozeitungen, wo die Bilder der Fotografen mit den meisten Buddies gewinnen. 

Mir persönlich ist eine Jury-Entscheidung immer lieber.


Wenn es eine Software gäbe (Konjunktiv!), die die perfekten Bilder ohne Fehl und Tadel heraussuchen könnte, gäbe es wohl auch bald eine Software, die diese perfekten Bilder automatisch erzeugen würde. Das wäre aus meiner Sicht ziemlich langweilig und Fotografen und Bildkomponisten würde man nicht mehr benötigen.


Bleiben wir daher lieber bei den Jury-Entscheidungen, auch wenn sich alle Nicht-Gewinner danach fragen, warum ihr Bild es diesmal nicht geschafft hat. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.
 

Für mich ist hier ein auseinandernehmen von Siegerbildern nicht erkennbar. Hier hat man einfach nur seine Meinung zu einem bestimmten Thema zum Besten gegeben. Das muss in einer Demokratie möglich sein, ohne Diffamiert zu werden.

Hallo Herr Klapp,

zu jedem Fotowettbewerb gibt es Teilnahmebedingungen, die mit der Teilnahme akzeptiert werden. Wenn Jemand berechtigte Kritik am Verfahren des Wettbewerbs oder eine Entscheidung der Jury hat, sollte er dies dem Veranstalter schriftlich mitteilen. Eine öffentliche Diskussion über die Qualität von Sieger-Fotos (gern auch unter dem dünnen Deckmantel eines Pseudonyms) ist aus meiner Sicht unfair gegenüber den Siegern sowie der Jury - das ist meine Meinung.

Ich weiß nicht, was hierbei die von ihnen erwähnten Wörter "Demokratie" und "Diffamierung" damit zu tun haben sollen.

Demokratie = politisches Prinzip, nach dem das Volk durch freie Wahlen an der Machtausübung im Staat teilhat
Diffamierung = üble Nachrede bzw, gezielte Verleumdung





von Biene1

Zitat Udo Dittmann

Zitat Biene1

Zitat Udo Dittmann
Ich finde es nicht fair, wie hier Siegerbilder von anderen Fotografen "auseinander genommen werden".

Jury-Entscheidungen sind immer subjektiv, d.h. der persönliche Geschmack der Juroren fließt in die Bewertung mit ein.
Das gilt im Übrigen auch für alle "Hobby-Juroren".

Alternativ gibt es ein Volks-Voting bei anderen Fotozeitungen, wo die Bilder der Fotografen mit den meisten Buddies gewinnen. 

Mir persönlich ist eine Jury-Entscheidung immer lieber.


Wenn es eine Software gäbe (Konjunktiv!), die die perfekten Bilder ohne Fehl und Tadel heraussuchen könnte, gäbe es wohl auch bald eine Software, die diese perfekten Bilder automatisch erzeugen würde. Das wäre aus meiner Sicht ziemlich langweilig und Fotografen und Bildkomponisten würde man nicht mehr benötigen.


Bleiben wir daher lieber bei den Jury-Entscheidungen, auch wenn sich alle Nicht-Gewinner danach fragen, warum ihr Bild es diesmal nicht geschafft hat. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.
 

Für mich ist hier ein auseinandernehmen von Siegerbildern nicht erkennbar. Hier hat man einfach nur seine Meinung zu einem bestimmten Thema zum Besten gegeben. Das muss in einer Demokratie möglich sein, ohne Diffamiert zu werden.

Hallo Herr Klapp,

zu jedem Fotowettbewerb gibt es Teilnahmebedingungen, die mit der Teilnahme akzeptiert werden. Wenn Jemand berechtigte Kritik am Verfahren des Wettbewerbs oder eine Entscheidung der Jury hat, sollte er dies dem Veranstalter schriftlich mitteilen. Eine öffentliche Diskussion über die Qualität von Sieger-Fotos (gern auch unter dem dünnen Deckmantel eines Pseudonyms) ist aus meiner Sicht unfair gegenüber den Siegern sowie der Jury - das ist meine Meinung.

Ich weiß nicht, was hierbei die von ihnen erwähnten Wörter "Demokratie" und "Diffamierung" damit zu tun haben sollen.

Demokratie = politisches Prinzip, nach dem das Volk durch freie Wahlen an der Machtausübung im Staat teilhat
Diffamierung = üble Nachrede bzw, gezielte Verleumdung


...andere haben auch eine Meinung...




 


von Biene1

Zitat Udo Dittmann

Zitat Biene1

Zitat Udo Dittmann
Ich finde es nicht fair, wie hier Siegerbilder von anderen Fotografen "auseinander genommen werden".

Jury-Entscheidungen sind immer subjektiv, d.h. der persönliche Geschmack der Juroren fließt in die Bewertung mit ein.
Das gilt im Übrigen auch für alle "Hobby-Juroren".

Alternativ gibt es ein Volks-Voting bei anderen Fotozeitungen, wo die Bilder der Fotografen mit den meisten Buddies gewinnen. 

Mir persönlich ist eine Jury-Entscheidung immer lieber.


Wenn es eine Software gäbe (Konjunktiv!), die die perfekten Bilder ohne Fehl und Tadel heraussuchen könnte, gäbe es wohl auch bald eine Software, die diese perfekten Bilder automatisch erzeugen würde. Das wäre aus meiner Sicht ziemlich langweilig und Fotografen und Bildkomponisten würde man nicht mehr benötigen.


Bleiben wir daher lieber bei den Jury-Entscheidungen, auch wenn sich alle Nicht-Gewinner danach fragen, warum ihr Bild es diesmal nicht geschafft hat. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.
 

Für mich ist hier ein auseinandernehmen von Siegerbildern nicht erkennbar. Hier hat man einfach nur seine Meinung zu einem bestimmten Thema zum Besten gegeben. Das muss in einer Demokratie möglich sein, ohne Diffamiert zu werden.

Hallo Herr Klapp,

zu jedem Fotowettbewerb gibt es Teilnahmebedingungen, die mit der Teilnahme akzeptiert werden. Wenn Jemand berechtigte Kritik am Verfahren des Wettbewerbs oder eine Entscheidung der Jury hat, sollte er dies dem Veranstalter schriftlich mitteilen. Eine öffentliche Diskussion über die Qualität von Sieger-Fotos (gern auch unter dem dünnen Deckmantel eines Pseudonyms) ist aus meiner Sicht unfair gegenüber den Siegern sowie der Jury - das ist meine Meinung.






Ich weiß nicht, was hierbei die von ihnen erwähnten Wörter "Demokratie" und "Diffamierung" damit zu tun haben sollen.

Demokratie = politisches Prinzip, nach dem das Volk durch freie Wahlen an der Machtausübung im Staat teilhat
Diffamierung = üble Nachrede bzw, gezielte Verleumdung


Herr Dittmann, Sie können sich auch das Oberlehrerhafte sparen! Des weiteren weis ich selber nur zu gut wie Teilnahmnebedingungen funktionieren, die beinhalten aber nicht die Meinungen, die man darüber hat. Erst jetzt wurde wieder ein Bild von mir als Siegerbild gekürt, in einem großen Wettbewerb, daher kenne ich mich mit Teilnahmebedingungen aus...



 


Warum muss immer alles ins Persönliche abgleiten? 
...ich bitte wieder zur sachlicheren Ebene zurückzufinden.
Der veränderte Umgangston in den heutigen medial hochgetakteten Zeiten von Meinungsbefindlichkeiten ist sicher nicht durch Altergruppierungen erklärbar. Dieser ließe sich vermutlich durch 'mehr Lesen und weniger / langsamer Schreiben' positiv beeinflussen.

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