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Welches Objektiv Nikkor 18-200 VR II oder Nikkor 18-140 VR ausreichend?

Hallo.

Habe auf meiner Nikon D5300 derzeit das Nikkor 18-140 wort wörtlich immerdrauf...

Würde sich ein Wechsel auf das Nikkor 18-200 VR II eingedenk des finanziellen Mehraufwandes lohnen? Wer hat da Erfahrungen, ggf. mit beiden Objektiven und könnte mir bei der Beantwortung dieser Frage helfen? 

Grüße und Danke vorab.

Oli

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Moin Moin,

Tamron bringt im Juli ein 18-400 mm raus - darauf würde ich warten und die Testergebnisse mir anschauen.
Preislich auf jeden Fall interessant - gibt halt noch keine näheren Details.

Gruß Herbert
Danke Herbert, wollte aber gern bei Nikon bleiben... bzw. Ist bei einem Tamron zudem kein Qualitätsverlust gegenüber Nikkor zu verzeichnen? Weiterhin... wäre ein 400'er nicht zu "zoomig" bzw. zu groß für ein "Immerdrauf"?
Moin,

also ich habe selbst eine D800, D7100, D300 und arbeite mit Sigma - dabei ist keinerlei Qualitätsverlust zu sehen. Im Gegenteil, man spart eine Menge Geld. Tamron hat schon immer gute Objektive in den Umlauf gebracht (jedoch nicht so konstant wie Sigma), aber das 18-400 mm soll ein sehr gutes Allrounder sein. Ich werde es mir auf jeden Fall anschauen - denn so kann man dann auch mal ein paar gescheite Vogelaufnahmen machen. 
Zu Deinen beiden Objektiven kann ich nicht viel sagen - meine Partnerin hat das 70-300 mm von Nikon im Einsatz und ist sehr zufrieden.
Gruß  Herbert
Bei einem zig-fach-Zoom braucht man keine Kamera mit einem hochwertigem Sensor, Verzeichnung und Schärfeverlust ist in diesen Zooms mit eingebaut. Den kleinsten Zerstreuungskreis in der optischen Leistung schaffen diese Objektive nur in einem sehr kleinen Brennweiten bereich mit optimaler Blende.
Gruß HaJo
Alles klar Herbert, ich werd's mir wohl dank deiner Fürsprache sicherlich auch mal anschauen. 

HaJo, kannst Du deine Zeilen nochmals kurz etwas einfacher (also für mich Anfänger) aufbereiten? Ehrlich gesagt, ich hab's nicht recht verstanden...

@Georgie

Hajo wollte sagen, dass ein Zoom nur bei einer ganz bestimmten Brennweiteneinstellung wirklich optimal scharf ist. Das ist konstruktiv bedingt häufig eine Brennweite im unteren Drittel des Zoombereiches. Bei allen anderen Brennweiteneinstellungen lässt die Schärfeleistung mehr und mehr nach, vor allem am langen Ende ist die Bildqualität dann eher suboptimal. Dieser Leistungsabfall des Objektivs kann auch nicht durch einen hochwertigen Sensor in der Kamera ausgeglichen werden.

Ein Megazoom mit einem mehr als fünffachem Zoombereich ist halt immer ein Kompromiss zwischen mäßiger Leistung einerseits und Handlichkeit/Leichtigkeit andererseits. Deshalb rate ich dir eher zur Aufteilung auf 2 Objektive: Ein Standardzoom und ein Telezoom mit weniger umfangreichen Brennweitenbereich.

Zur Qualität des Nikkor 18-200 VR II kann ich nichts sagen, aber es dürfte besser sein als vergleichbare Fremdprodukte. Einen ausführlichen Test findest du unter www.kenrockwell.com/nikon/18-200mm-ii.htm

Gruß
Jürgen
Dankeschön, jetzt hab' ich's verstanden. Grüße.
Ich würde auch von solchen "Riesenzooms" die Finger lassen,hört sich zwar gut an ( viele Brennweiten in einem ) aber bei der Konstruktion muß der
Hersteller Kompromisses eingehen,welche Brennweite richtig korrigiert wird !! Denn von vorne bis hinten kann er nicht korrigieren !!
Man muss auch bedenken das die Belichtungszeit immer nach der längsten Brennweite des Objetives mindestens eingestellt sein muss,schon wegen des Gewichts,also immer min.1/400 sec und mehr,und man will ja noch abblenden,und schon steht man bei schlechten Licht doof da,( und die ISO hochdrehen ist ja auch nicht die Lösung für "rattenscharfe" Bilder ) ,denn die beste Abbildungsleistung hat das TAMRON 18-400 mm ja sowieso nicht laut Testberichte !! Plastikbayonett / starke Verzeichnung bei 18 mm Farbsäume bei Tele !!
dunkler Sucher bei Telestellung F 6,3 nur !! Erst mal viele Teste über Objektive lesen,bevor man sich über einen Fehlkauf ärgert !!

Gruß von Mr.Blue
von dekaer
Früher hätte ich von so etwas abgeraten. Mittlerweile mischt Tamron mit seinen hochwertigen, aber im Verglrich zu den "Platzhirschen" preiswerten Objektiven die Branche auf. Und es liest sich auf den ersten Blick nicht schlecht- spritzwassergeschützt, LD- Glas, Bildstabilisator, sehr leiser Motor, elektronische Blendenreihe (bei Nikon-Anschluss), verlockende 28-600 (620) mm Brennweite (bei APS-C) usw. Ok- es kostet 750 €, aber Tamron verramscht seine Produkte auch nicht mehr. Größter Nachteil: du kannst es bei einem eventuellen späteren Umstieg auf das Vollformat nicht mehr verwenden- und dann sind 750 € eigentlich ziemlich viel... VG Ralph
von igor
Als Alternative zu 18-200 kann ich 16-80 2.8 gut empfehlen. 
Habe früher 18-200 intensiv an der d300s benutzt. Mit dem Umstieg auf d500 habe ich den 16-80 dazu gekauft. IMHO spürbarer Qualitätsunterschied, bei etwas besserer Handhabung.
lg, Igor. 

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