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Menschen bei der Arbeit

Werner Hoetzel
„Feldarbeit “


Unterwegs in Simbabwe. Es geht vorbei an verfallenen, großen Farmen, die früher sehr erfolgreich von Weißen bewirtschaftet wurden. Heute liegt fast alles brach. Ein Sinnbild für die ganze Wirtschaft Simbabwes.

Damals die Kornkammer Afrikas - heute müssen mehr oder weniger alle Lebensmittel aus den Nachbarstaaten teuer importiert werden. Zu teuer für die meisten Menschen dieses Landes. Viele versuchen sich mit ein bisschen Landwirtschaft über Wasser zu halten. Aber das funktioniert eher schlecht als recht.
Kategorie: Menschen
Rubrik: Menschen bei der Arbeit
Hochgeladen: 25.01.2021
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Kamera: NIKON D850
Objektiv: 24.0-70.0 mm f/2.8
Blende: f/8
Brennweite: 24 mm
Belichtung: 1/500 sec
ISO: 320
Keywords: Simbabwe, Landwirtschaft,
Feldarbeit, Ochsen,
Pflug, schwarz-weiß,


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Kommentare zum Bild

mia taugts
25.01.2021

Ja, es ist halt wie in vielen Teilen dieser Welt: Die weissen Kolonialmächte- und Herren haben die Länder ausgebeutet, die ansässige Bevölkerung unterdrückt und dann einen riesen Saustall hinterlassen.
Zum Großteil ist noch heute das Kapatial in weisser Hand

NaturfotoDu40
26.01.2021

Die Problematik in der Farmwirtschaft Simbabwes hast Du eindrucksvoll dokumentiert. Ein bleibendes Zeitdokument!
Dass der Übergang von der Kolonialzeit in die Eigenständigkeit auch besser funktionieren kann, zeigt Sambia (früher Nordrhodesien). Ich denke, für den jetzigen "Saustall" in Südrhodesien (heute Simbabwe) ist hauptsächlich Diktator Mugabe verantwortlich. Dabei galt er einst als Hoffnungsträger im südlichen Afrika.
VG Roland

Burkhard Kaiser
26.01.2021

Ich denke es wird noch einige Generationen dauern bis die Schwarzafrikaner begriffen haben, dass sie sich von dem Joch der Clanwirtschaft befreien müssen. Solange werden wir uns an solche Bilder gewöhnen müssen.

vg burkhard

Fritze
17.04.2021

Ein beeindruckendes Reportagebild, welches zusammen mit Deinem erklärenden Text eine der grundlegenden Problematiken der prekären Ernährungslage in Afrika aufzeigt.
LG Ernst