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Strand und Meer

Markus Linnemann
„Lighthouses - Lord of the dunes“


Lyngvig Fyr ist der jüngste dänische Leuchtturm. Mit 38 m ist er auch der höchste und schließt die Lücke zwischen Blavands Huk Fyr und Bovbjerg Fyr in Mitteljütland. Wie häufiger an der Nordsee (Extrem: Amrum), liegt der Leuchtturm relativ abgelegen vom Meer in den Dünen, so dass es schwierig wird den Bezug zu diesem photographisch herzustellen.

Ähnlich wie auf Amrum wird folglich die Dünenlandschaft ein tragendes Element des Landschaftsphotos, in dem dennoch der  strahlend weiße und schöne dänische Leuchtturm die Dominante bleibt.
Kategorie: Landschaft
Rubrik: Strand und Meer
Hochgeladen: 18.09.2021
Kommentare: Favoriten5
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Klicks: Favoriten271
Abonnenten: Favoriten4
Kamera: NIKON Z 7
Objektiv: NIKKOR Z 14-30mm f/4 S
Blende: f/16
Brennweite: 21 mm
Belichtung: 54.9 sec
ISO: 64
Keywords: North Sea, Nordsee,
Jütland, Lyngvig Fyr,
Dünen, Meer, Küste,
Dänemark, Leuchtturm,
lighthouse, beacon,
Denmark


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Kommentare zum Bild

albert.wegmann
18.09.2021

Das ist eine ansprechende Langzeit Belichtung mit ND-Filter. Schön wie die fahrenden Wolken zur Geltung kommen.
LG, Albert

Werner Klein
18.09.2021

Danke für die Beschreibung. Das fehlt mit hier oft bei Bildern.
Durch die Langzeitbelichtung ist die Wolkenbildung natürlich der absolute Hingucker mit dem Leuchtturm als ruhender Pool.
Mit dem Horizont in der Mitte wird die Dramatik des Himmels leider wieder reduziert. Ich könnte mir deshalb gut vorstellen, dass ein Beschnitt unten um die Hälfte also 1/3 Boden 2/3 Himmel sicher eine interessante Alternative wäre.
Aber das mag Geschmacksache sein.
Gruß Werner

Piesl
20.09.2021

Hallo Markus,

meinen Vorrednern folgend kann ich dir zu dieser Aufnahme gratulieren.
@Markus Linnemann:
@Werner Klein:
ich denke hier scheiden sich etwas die Geister was die Gewichtung anbelangt. Dein Vorschlag zum panoramabetonteren Schnitt würde den Himmel mehr in den Blick ziehen, ja. Aber auch zugleich das Bild für mich zu blaulästig machen. Zusätzlich wäre somit der Eckläufer fast verloren und auch die Bildtiefe. Das hätte sich meines Erachtens somit nur vor Ort realisieren lassen.
Was für mich ein Kritikpunkt wäre, ist die bereits in der Bilderklärung betonte strahlend weiße Erscheinung des Turmes. Hier kommt für mich ein klarer Nachteil der Belichtung zu Tage. Vermutlich mit einem Verlaufsfilter zeichnen die Wolken und der Scheinwerfer gut. Der Turm hat aber eine seltsame Zweifarbigkeit erhalten. Ich weiß lieber Markus, dass dir das widerstrebt, aber hier hätte etwas Photoshop geholfen. Entweder unten passend abdunkeln, oder oben etwas aufhellen, oder auf halbem Wege treffend beides.

Viele Grüße Peter

Markus Linnemann
20.09.2021

Für Werner Klein und für Peter (Piesl):

Wie Werner ja schon per E-Mail Nachricht geschrieben treffen genau die Punkte Hinsicht des Formats und der Verteilung von Himmel und Boden zu, wie sie Peter in seinem Kommentar erwähnt hat. Es würde tiefe und Dynamik im Raum verloren gehen, da der von links unten verlaufende Weg durch die Dünen hier die wichtige Funktion der Blickführung übernimmt und gleichzeitg auch als Diagonale die Tiefe des Raums betont.

Zum Turm, lieber Peter: genau aus diesem Grund wurde hier kein Verlaufsfilter verwendet und die Dünenlandschaft musste im Nachhinein aufgehellt werden. Der Turm wurde zwar auch in seiner Helligkeit angehoben, aber streng homogen, sodass es durch diese Maßnahme eben nicht zu einer Zonenbildung kam.

Ich danke Euch für Eure Kommentare und die Diskussion!

Gruß, Markus

Carsten Zündorf
30.01.2023

Eine sehr gelungene Langzeitbelichtung dieser landschaftlich schönen Szenerie.
Herzlichen Gruß
Carsten