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Mecklenburg-Vorpommern

Brida
„Wurzelwerk“


Insel Rügen, Nationalpark Jasmund, Kreideküste

*Archivbild*
Kategorie: Unser Naturerbe
Rubrik: Mecklenburg-Vorpommern
Hochgeladen: 12.03.2024
Kommentare: Favoriten13
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Abonnenten: Favoriten6
Kamera: PENTAX K20D
Objektiv:
Blende: f/9
Brennweite: 10 mm
Belichtung: 1/250 sec
ISO: 200
Keywords: Ostseeküste, Insel
Rügen, Nationalpark
Jasmund, Kreideküste,
monochrom


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Kommentare zum Bild

Eberhard Dengler
12.03.2024

Wie ein aufgehende Knospe ragt das Wurzelwerk in den Himmel und schneidet sich im Goldenen Schnitt mit dem Horizont. Der Stamm folgt dem Bogen der Uferlinie und den sanft heranrollenden Wellen und führt den Blick zu den Kreidefelsen, bevor er hinaus auf das weite Meer wandert.
Eine sehr durchdachte Komposition in schönen Grauwerten, die einen die Stille und Einsamkeit des Nationalparks spüren lässt.
VG Eberhard

Eberhard Dengler
12.03.2024

...

Anne UD
12.03.2024

Dass das Wurzelwerk über Steilküste und Horizont hinausragt, ist ein Kern des Fotos.
LG Anne

Lothar Mantel
12.03.2024

Die Entwurzelten säumen den Strand. Welche Unwetter müssen gewütet haben, um sie bis an die Wasserkante zu befördern?
Kleine Wellen können ja so und so am Ufer anrollen. Bei wenig Wind wirkt das oft langweilig. Aber das du hier den Kipppunkt der Welle genau abgepasst hast, und sie entgegen eines Eckläufers des Stammes in voller Breite zeigst, trägt für mich wesentlich zur Wirkung des Fotos bei. Es ist die Sinn stiftende Parallele zum Stamm. Die Sonne steht richtig und taucht dein Motiv in sanftes Licht. Die Wurzeln sind ja schon ein kleines Kunstwerk für sich. Ganz hervorragend passt die große Wolke dazu, um die sich nach oben verjüngenden Wurzeln kontrastreich vor dem Hintergrund abzubilden. Ein gänzlich blauer Himmel wäre dafür weniger geeignet. Muss ich noch die Tonwerte erwähnen? Ja, möchte ich, obwohl es bei deiner Könnerschaft im Umgang mit Kontrasten nicht anders zu erwarten war. ;-)

LG Lothar

eksfotos
13.03.2024

Ein wirklich imposantes Wurzelwerk. Macht sich in SW sehr schön.

Vielleicht könnte man rechts etwas vom Bild wegnehmen, sodas der Stamm direkt aus der Ecke unten rechts kommt.

VG
Eckhard

Yukonurlaub
13.03.2024

Imposant wie die Wurzel des umgestürzten Baums das Foto dominieren, aber auch den Blick in die Ferne lenken !
lg gernot

Dieter F.Grins
13.03.2024

Schön wie die Wurzel auf das Wolkenloch oben zeigt, um so, auf die hervorragende Ausgewogenheit in dieser Aufnahme hinzuweisen.
Gut dass der Stamm die rechte untere Ecke frei lässt.
Auch das bringt wieder eine ausgewogene Balance in der Diagonale mit dem Kreidefelsen (Oben)
B&W ist hier die richtige Entscheidung. ( )
BG Dieter

PeSaBi
15.03.2024

Sehr fein wie Du diese riesige Wurzel ins Bild gesetzt hast ... ich denke da an eine Hand, die nach dem Himmel (bzw. Sternen) greift ... sehr gut auch mit der Diagonalen und den gelungenen Graustufen ...
HG - Petra

Barbara Weller
16.03.2024

Die Aufnahme vermittelt sehr gut die Macht der Natur. Neben der SW-Umsetzung und dem Bildaufbau finde ich den Verlauf der Welle entlang des Baumstamms ausgesprochen gut.
LG, Barbara

Nora
18.03.2024

Die Naturelemente spielen zusammen. Der entwurzelte Baum lenkt sehr schön den Blick gen Himmel, der Licht durchlässt und sanft über die Landschaft fällt. Ja, möchte ich auch noch erwähnen, dass du dich mit Grauwerten sehr gut auskennst.
Viele Grüße Nora

Brida
18.03.2024

Vielen Dank ALLEN für eure Kommentare, die mir weitestgehend erzählen konnten, zu meiner Freude, dass ich mit meinem Foto, in dem Sinne, wie ich es angelegt und aufgenommen habe, verstanden wurde.

@Ja, Eberhardt - so wie du es beschreibst, mit diesen landschaftlichen Linien, die ich hier in ihrem Zusammenwirken darstellen wollte, darum ging es mir. Das mit der "Knospe", so schön poetisch ausgedrückt, bin ja noch nicht mal ich drauf gekommen, also meinte, habe ich so noch nicht gesehen. Da stimme ich dir aber zu. Tatsächlich - Form einer Knospe dieses Wurzelwerk.

@Lothar - der Nationalpark Jasmund auf Rügen

https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Jasmund

mit seiner einzigartigen Kreideküste ist dafür bekannt, dass bei Stürmen und starken Regenfällen immer mal Bäume, meist Buchen, von den Hängen abstürzen, weil die Steilküste sich verändert. Es ist gerade nach intensiven Regenfällen/Stürmen auch nicht ungefährlich unten den teils nur sehr schmalen Küstenweg entlangzulaufen, weil es zu unvorhergesehenen Steilküstenabbrüchen kommen kann. Vor einigen Jahren ist dort auch mal eine Frau mit ihrem Sohn verschüttet worden bei so einem Abbruch und zu Tode gekommen.
Dennoch ist dieser Weg sowie der oberhalb vom Meer liegende Steilküstenwald mit seinen herrlichen Buchen ein Eldorado für Landschaftsfotografen, besonders im Herbst. Wald und Meer und ein sehr abwechslungsreichen Bodenprofil lassen jedes Herz höher schlagen, wer Beides liebt, wie ich.
Am Bildaufbau und Auslösen der Kamera in dem Moment der "langen Welle" habe ich auch bewusst gearbeitet, weil mich eben diese "Linien" sehr reizten ins Bild zu bringen. Und ja, der helle Anteil der Wolke stellt das dunklere Holz der Wurzel gut vor ihr frei. So sollte es. Danke dir!

@Eckhard - ich stimme dir zu, was ein Bestreben - auch meines - betrifft, Eckenläufer zu gestalten. Aber genau hier wich ich davon ab. Und das bewusst. Die Linie der Welle und die Linie des Stammes sollten rechts und links von der Bildecke angelegt werden, diese sozusagen "in die Mitte" nehmen. Hätte ich geschnitten, wie von dir vorgeschlagen, sodass der Stamm aus der Bildecke kommt, würde ich einen wichtigen Teil von dem Wolkenloch oben verlieren, was zur Bildaussage unbedingt mit dazugehört für mich, um es zu erhalten.

Weil nämlich dieses Wolkenloch - @Dieter danke, du hast den Finger drauf!!! - mit etwas Fantasie genau umgekehrt der Form der Wurzel entspricht. Außerdem - ja, Dieter - weist die Wurzel in Richtung des Wolkenloches. Die Beiden, Wurzel und Wolkenloch stehen sozusagen im Dialog. Bei einem anderen Bildaufbau - um das Wolkenloch zu erhalten und den Baum als Eckenläufer zu verwenden - mit einem Kameraschwenk nach rechts, würde mir die Steilküstenlinie in der Ferne verlorengehen lassen oder nur sehr knapp ins Bild bringen. Denn diese Steilküste war mir auch wichtig hier.

Wie @Anne schon sagt - die Wurzel ragt darüber hinaus und sollte sie auch. Bzw. hatte ich den Anspruch sie genau neben das Ende der sichtbaren Steilküste (geht ja "um die Ecke" dort noch weiter) zu legen.

Den zweiten Baum zwischen dem Hauptmotiv und Steilküste hätte es für mich nicht gebraucht, aber ist eben die Natur dort. Zumindest war ich bestrebt ihn so ins Bild zu bekommen, dass er mir beides nicht "schneidet". So nimmt er sich etwas zurück.

Danke euch auch @ Petra (dein gedankliches Bild mit dem "nach den Sternen greifen, gefällt mir aber auch:-)), Barbara, Nora und Gernot. Freut mich, dass ihr vorbeigeschaut habt.

Peter Eschweiler
05.04.2024

Wieder eine wohlüberlegte Bildgestaltung – faszinierend,
wie die Knospe (Eberhard) in die helle Wolke ragt.
Top, auch in Schwarzweiß.

Dark-Emerald
03.05.2024

Das bizarre Wurzelwerk ist eindeutig das Hauptmotiv dieser Aufnahme. Mir gefällt seine Form, die mich entfernt an eine noch geschlossene Rosenblüte erinnert. Dass es den Horizont schneidet, gefällt mir besonders gut, so funktioniert es als Brücke zwischen Himmel, Meer und Strand.
VG
Brita