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Marodes und Ruinen

gerdbonse
„Das tote Dorf“


Wollseifen - einst ein blühendes Eifeldorf mit malerischen Fachwerkhäusern fiel nach dem Ende des 2. Weltkriegs auf Befehl der britischen Besatzungsmacht einem Übungsplatz für militärische Zwecke zum Opfer. Die Einwohner, die die Ruinen ihrer Häuser nach dem 2. Weltkrieg wieder hergerichtet hatten, wurden aus ihrem Dorf vertrieben. 1950 übernahm das belgische Militär Wollseifen und vernichtete im Rahmen von Übungen alle Häuser bis auf eine Kapelle. Zwischen 1981 und 1990 bauten die Belgier in Wollseifen Kulissenhäuser um für den Häuserkampf zu üben. 2001 z.B. für den Kosovo - Einsatz. 2006 wurde der Truppenübungsplatz aufgegeben. Die Kulissenhäuser sind heute wieder auf einem Wanderweg zu Fuß zugänglich.
Kategorie: Architektur
Rubrik: Marodes und Ruinen
Hochgeladen: 17.02.2016
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Kamera: Canon EOS 7D Mark II
Objektiv: EF-S18-135mm f/3.5-5.6 IS STM
Blende: f/9.1
Brennweite: 18 mm
Belichtung: 1/2500 sec
ISO: 500
Keywords: Eifel, Wollseifen,
Häuser, Verlassen


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Kommentare zum Bild

Fritze
17.02.2016

Eine ganz toll gestaltete Weitwinkelaufnahme aus tiefer Perspektive durch das Einbeziehen der Pfütze mit Spiegelbild.
Super gemacht!!!
LG Ernst

Eloy
17.02.2016

Eine traurige Geschichte aber das Bild ist richtig klasse der tiefe Aufnahmestandpunkt vor der Pfütze ist gut gewählt.

VG Robert