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Begegnungen

Stefan Waldburg
„Dortmunder“


Kategorie: Menschen
Rubrik: Begegnungen
Hochgeladen: 28.01.2017
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Annahme beim fotoforum Award 3/2017 (Menschen, Kategorie: Alltagszenen)


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Kommentare zum Bild

Pekka H.
29.01.2017

Werners Kommentar kann ich nur unterstreichen. Auch deine Dortmunder-Bilder sind eher Zeitdokumente als klassisches Porträts, nicht nur, weil die Personen eben nicht das ganze Bild füllen. Zugleich zeigst Du, den Porträtierten zugeneigt, ein sehr persönliches Bild von Ihnen, viel persönlicher als es nur der Ausdruck des Gesichts und der Körperhaltung zu vermitteln vermag. Ohne Wow- und Glamourfaktor haben es diese Bilder in Fotoforen schwer, Aufmerksamkeit und Anerkennung zu finden. Für mich sind sie die Königsklasse der People-Fotografie (blödes Wort, aber halt ein eingebürgerter Fachterminus).

Auch die Bildgestaltung, Deine Handschrift in der Komposition, spricht mich sehr an. Mit der Vermeidung waagerechter Linien sorgst Du nicht nur für eine gute Räumlichkeit, Du nimmst dem Raum und seiner 'Inszenierung' auch das übertrieben Ausgerichtete. Selbst auflockernde Details wie Zeitungen, Zeitschriften und Sofakissen haben einer Geradlinigkeit zu folgen. Das wird dem Betrachter aber erst bei längerem Betrachten sichtbar, so dass es eine Normalität hat, die auch etwas über den Menschen sagt. Mir gefällt auch seine entgegenkommende Haltung, der dem Betrachter zugewandte, mehr neugierg als neutral wirkende Blick. Die niedrige Sitzhaltung führt zwangsläufig zu einer gekrümmten Rücken und Halswirbelsäule, was zu vermeiden ein geübter Porträtfotograf in einer reinen Porträtaufnahme versucht wäre. Als einzigen Verbesserungsvorschlag (nachdem Du bei weitwinkligen Aufnahmen mit Personen deren Position an den Bildrändern konsequent vermeidest;-) spreche ich die Helligkeit des Sessels links an. Mit dem Lichteinfall von der Seite ist es das natürliche Ergebnis seiner Position an der Fensterfront. Gleichwohl könnte man hier mit dem Korrekturpinsel lokal ein wenig abdunkeln oder eine leichte Vignettierung nutzen, um ihn etwas zurückzudrängen. Das geht sicherlich so dezent, dass es dem Betrachter gar nicht auffällt.

Ich wünsche Dir und dem Bild viele Betrachter, die den Wert solcher Fotografie zu schätzen wissen. Hier oder in einer Ausstellung oder einem Fotobuch. Bei mir hängt es jetzt jedenfalls, damit auch andere darauf hingewiesen werden.

LG Pekka

Pekka H.
27.04.2017

Lieber Stefan, ich hab mich riesig gefreut, als ich diese wunderbare Fotografie in der letzten Ausgabe des Fotoforum-Magazins entdeckte, das gestern bei mir verspätet eingetroffen ist. Die Annahme Deines Bildes war mir schon vorher bekannt. Die eigentliche Adelung ist dann aber doch der Abdruck. Klasse, dass die Redaktion das Bild auch zu würdigen wusste.

LG Pekka

michael ms
06.03.2018

sehenswert.

gatierf
31.05.2018

Eine schöne Alltagszene mit Witz und Charme, hat mich zunächst an "Ein Herz und eine Seele" erinnert - Glückwunsch zum BdT!
LG peter

Verdella
31.05.2018

Ein sehr interessantes Portrait: voll aus dem Leben gegriffen und typisch Ruhrpott, würde ich sagen. Da ich quasi direkt nebenan wohne, kommt mir das alles irgendwie bekannt vor. Glückwunsch zum BdT.
VG Verena

Fritze
31.05.2018

Eine wunderbar erzählte Homestory, die zu Recht beim ff Award gewertschätzt wurde und nun auch noch auf der Startseite der ffC.
Herzlichen Glückwunsch zum Bid des Tages!
LG Ernst

Gelöschter Benutzer
31.05.2018

Hallo Stefan!
Dein Bild erinnert mich sofort an die gezeigten
"deutschen Wohnzimmer" von Herlinde Koelbl !

Herzliche Gratulation zum Bild des Tages,
respektive für die Annahme zum ff Award !!

Liebe Grüße, Heinz

martin.s.behringer
31.05.2018

Das Bild erinnert in seinem Ausdrucks- und Charakterisierungswillen etwas an die grossen Handwerkerbilder von August Sander aus den 1920-30-er Jahren, der auch dem Individuellen das Allgemeingültige ("DER" Dortmunder) vorzog. Es besteht ein intensiver und selbstbewusster Blickkontakt zum Fotografen, das Interieur ist mächtig und dauerhaft, die Bücher im Gegensatz zu dem Stapel Zeitschriften eher weggeräumt. Eine Frau gibt es wohl auch, aber jetzt geht es nur um IHN.
Entsprechend ist der Aufbau des Bildes klassisch-zuverlässig, nichts wird angedeutet oder vorgetäuscht, die Möbel sind solide, für die Ewigkeit gebaut, entsprechend gjbst Du ihnen wichtigen Raum, fast mehr als der Person....
Ein hervorragendes, nachdenkliches Bild! fav und Glückwunsch an alle Beteiligten zum BdT.
HG Martin

northsea
01.06.2018

Zurecht hier an exponierter Stelle!