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Marodes und Ruinen

Burkhard Schmitz
„in der verbotenen Stadt, das Theater“


In Wünsdorf Brandenburg befinden sich die Reste einer der bedeutendsten deutschen Militäranlagen während des 2. Weltkriegs. Sie wird auch die verbotene Stadt genannt, weil vor und während des 2. Weltkrieg nur wenige wusste, was sich dort abspielte.

Nach dem 2.Weltkrieg richteten sich dort, statt es friedlich zu nutzen, die Russen ein, der Standort war für sie strategisch sehr wichtig und wurde rasch weiter ausgebaut. Und – natürlich von den Einwohnern strikt abgeschottet. Mitten in Deutschland entstand eine riesigen russische Stadt. Kasernenanlagen, Wohnblocks, Bäckereifabriken, Kaufhäuser, Geschäfte, sogar ein eigenes Krankenhaus. Und – eine direkte Eisenbahnlinie nach Moskau mit Zügen die täglich verkehrten. 60.000 Russen lebten hier und ein engerer Kontakt zur deutschen Bevölkerung war streng verboten.

Bis 1994 ging hier die sowjetische Elite ein und aus. In der verbotenen Stadt Wünsdorf lebten zu besten Zeiten 70.000 russische Einwohner.

Seit mehr als 20 Jahren stehen die Gebäude nun leer. Es gibt ein großes Hautgebäude mit vielen Details zu sehen, eine Schwimmhalle, ein Theater, eine Fechthalle und ein Offizierskasino. Das Gelände und die Gebäude sind verschlossen, wir waren mit dem lost Places Anbieter go2know, wie immer mit einer super Organisation auf dem Gelände und in den Gebäuden. Es hat sich gelohnt.

Kategorie: Architektur
Rubrik: Marodes und Ruinen
Hochgeladen: 16.08.2020
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