Wild und sanft – Die Bretagne im Sommer

Zwischen wilden Küsten, Mythen und Genuss

Das Frühlingserwachen im äußersten Nordwesten Frankreichs ist ein Fest für Natur und Landschaftsfotografen: steile Felsküsten, Wattenmeer, endlose Strände, Leuchttürme und Häfen. Städte, Dörfer und Häuser, die wie aus der Zeit gefallen wirken.
 
Entdecken Sie mit der Fotografin Julia Reisinger die Vielfalt sowie die Kontraste der Bretagne im Spannungsfeld zwischen ursprünglicher Natur und einer tief in der Geschichte und Tradition verwurzelten Kultur. Fotografieren Sie während der 12-tägigen Fotoexkursion an historischen Orten wie Mont Saint Michel an der Grenze zur Bretagne und Saint Malo. Erleben Sie die von Wind und Wellen geformten Felsen der Côte de Granit Rose im Wechsel von Zeit, Licht und Gezeiten. Genießen Sie den Bummel durch die Altstadt von Dinan und die Flora und Fauna der Baie de Saint-Brieuc. Auf Wunsch besteht die Möglichkeit, an Exkursionen teilzunehmen, die Sie an das Ende der Welt, ins Finistère, zur Pointe du Raz führen oder in den sagenumwobenen Wald von Huelgoat.
 
Die Fotoreise in die Bretagne bietet Ihnen spannende und gleichermaßen entspannende Tage in einer Landschaft der Kontraste, die für Fotografen wie geschaffen ist.

Unsere Leistungen:
  • Fotoworkshop: Julia Reisinger
  • Reiseleitung: Chris Hug-Fleck
  • alle Fotoausflüge vom 2. bis zum 11. Tag
  • 11 Übernachtungen in privaten Landhäusern auf DZ-Basis
  • Vollverpflegung
  • alle Transfers vor Ort

Zusatzleistungen:
  • An- und Abreisepaket auf Anfrage
  • Einzelzimmer auf Anfrage und nach Buchungsstand

Erfahren Sie fotografisch mehr über:
  • die Architekturfotografie in den Städten
  • konzeptuelle Fotografie
  • Streetfotografie
  • Porträtfotografie im Kontext der Landschaft
  • die Grundlagenarbeit mit Photoshop und Lightroom (gerne eigenen Laptop mitbringen)
  • Ihre Bilder bei regelmäßigen Bildbesprechungen
  • die Fotografie mit Filtern
  • die Fotografie zur Blauen Stunde und in der Nacht

Fotografische Highlights der Reise:
  • schroffe Küstenlandschaften
  • Leuchttürme
  • der Reiz der Gezeiten
  • Le Mont Saint Michel, Saint Malo, Cap Erqui, Cap Frehel, rote Felsen bei Perros-Guirrec
  • bretonische Kultur und Lebensart
  • der Atlantik mit all seinen Facetten
  • viel Zeit für die Fotografie!


Die Reise im Detail
 

1. Tag: Ankunft in der Bretagne
Je nach Anreise treffen wir uns in unserem privaten Quartier zum gemeinsamen Abendessen und einem schönen Wein gegen 20:00 Uhr oder auch früher, wenn bereits alle angekommen sind. Gegenseitiges Kennenlernen.

2. Tag: Mont Saint Michel
Nach unserem Frühstück fahren wir zur Nordküste: Mehr als hundert Meter ragen der Mont Saint Michel und die gleichnamige Abtei aus dem Wattenmeer. Die befestigte Abtei, ein Meisterwerk mittelalterlich-normannischer Architektur und das Wattenmeer gehen eine Symbiose ein, die sich im Wechsel der Gezeiten dem Fotografen immer wieder neu präsentiert. Mit dem zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Kloster steht so gleich am ersten Fototag ein Glanzlicht für Landschafts- und Architekturfotografen auf dem Programm. Uns steht der ganze Tag für die fotografische Exkursion zur Verfügung. Wir verbringen natürlich auch noch die Blaue Stunde vor Ort, um die abendliche Lichtstimmung aufnehmen zu können. Rückkehr am späteren Abend in unser Quartier.

3. Tag. Saint Malo – die Festung
Auch heute brechen wir nach dem Frühstück zeitig auf und fahren rund 30 Minuten in das nördlich gelegene Saint Malo. Viel erinnert auch heute noch in der Stadt an die Seefahrer, Entdecker und Händler, die diese schon in gallo-römischer Zeit besiedelte Stadt reich und berühmt machten. Nutzen Sie den Fototag und streifen Sie durch die Straßen der Stadt. Schauen Sie von der Stadtmauer auf die Mündung der Rance und auf die Forts, die einst den Zugang zu den Häfen bewachten und heute bei Ebbe ein beliebtes Ausflugsziel mit phantastischem Blick auf Saint Malo sind. Fotografieren Sie in den Häfen Traditionsschiffe wie die Cancalaise oder setzen Sie sich mit den Details einer lebendigen Hafenstadt auseinander. Die Rückkehr ins Quartier wird flexibel gestaltet. Ein Teil der Gruppe kann bei Bedarf früher ins Quartier zurückkehren und dort zu Abend essen. Diejenigen, die die Abendstimmung in der Stadt erleben wollen, werden später abholt. Übernachtung im gleichen Quartier.

4. Tag. Dinan und zur Côte de Granite Rose
Heute gehen wir es entspannter an: Nach einem gemütlichen Frühstück wechseln wir unser Quartier, verlassen den Nordosten der Bretagne und fahren rund 100 km weiter Richtung Westen. Dort beziehen wir unser neues Quartier für die nächsten 8 Nächte in der Nähe von Pordic. Nach rund 20 km erreichen wir Dinan. Über die Mittagszeit haben Sie Zeit, das historische Zentrum der Stadt fotografisch zu erkunden. Freuen Sie sich auf eine Altstadt mit Fachwerkhäusern aus dem 16. Jahrhundert. Schauen Sie sich die Burg an und genießen Sie den Blick von den Festungswällen auf das Tal der Rance, bevor Sie durch die Rue Jeruzal zum Fluss schlendern. Am Nachmittag, in Pordic angekommen, bleibt noch Zeit, die Küste der Baie de SaintBrieuc zu erkunden oder unser erstes offizielles Softwareseminar zu besuchen. Übernachtung im Quartier bei Pordic.

5. bis 11. Tag
Unser Quartier werden wir in den nächsten sieben Tagen nicht mehr wechseln. Das gibt uns Gelegenheit, das Foto- und Seminarprogramm (z.B. Workshops zu Lightroom oder, Photoshop) flexibel zu gestalten und beim Fotografieren, vor allem auf Wetter und Licht Rücksicht zu nehmen. Und bestimmt gibt es immer wieder auch Momente, in denen man in aller Gemütlichkeit Fotos bespricht oder über Fototechnik fachsimpelt.

Unsere Ziele in diesen Tagen:

Île de Bréhat
Knapp zehn Minuten sind es vom Hafen in Paimpol zur Île de Bréhat. Hier finden Sie die für die Bretagne typischen Motive: Felsige Küstenabschnitte wechseln sich mit Sandstränden ab. Ein Leuchtturm warnt die Schifffahrt vor Gefahren und die Granithäuser mit ihren bunten Fensterläden wirken behaglich. Der eigentliche Zauber der Insel ist aber seine Flora: Durch den Golfstrom begünstigt, hat sich hier ein Mikroklima entwickelt, in dem Hortensien, Mimosen, Maulbeerbäume, Eukalyptus, Aloen und Kamelien gedeihen. Motive genug, für einen wunderbaren Fototag.

Die Baie de Saint-Brieuc
In der Baie de Saint-Brieuc finden Natur- und Makrofotografen ihre Motive: Muscheln und Seenelken, die in Tümpeln auf die nächste Flut warten oder Vögel, die zwischen Wildhyazinthen, Narzissen und Ginster Schutz für ihre Brut suchen. Doch auch wer an eher abstrakten Strukturen oder an der Schwarz-Weiß-Fotografie Freude hat, findet zwischen dem Réserve Naturelle de la Baie de Saint Brieuc und dem Leuchtturm von Cap Fréhel zahlreiche Motive.

Côte de Granit Rose
Zwischen Saint Guirec und La Grève Blanche – gut 60 km nordwestlich von unserem Quartier – haben Wind und Wellen seit rund 300 Millionen Jahren die rosafarbenen Granitfelsen zu außerordentlich fotogenen Steinskulpturen geschliffen. Einzigartige Motive für Panoramabilder, aber auch für Detailaufnahmen des grobkörnigen Granits. Wir beginnen unseren fotografischen Streifzug beim berühmten Leuchtturm von Ploumanac’h und wandern gemächlich auf dem Zöllnerweg durch den Felsengarten. Später wechseln wir den Standort und gehen in die kleine Bucht von La Grève Blanche. Verstreut liegen hier, auf der zu Fuß gut erreichbaren Île aux Lapins, mächtige Granitkugeln, die besonders bei Sonnenuntergang dem Fotografen ein einzigartiges Fotoerlebnis bescheren.

Wald von Huelgoat
Im Wald von Huelgoat – 100 km westlich von unserem Quartier in Pordic – entdecken Sie eine ganz andere Bretagne. Inmitten des frischen Grüns von Buchen, Eichen und Farnen liegen Hunderte moosbewachsene rundliche Granitfelsblöcke zwischen mäandernden kleinen Bachläufen. Diese Szene regt die Phantasie von Besuchern und Fotografen seit langer Zeit an, die hier den mythischen Zauber eines Druidenwaldes entdecken.

Pointe du Raz
Die Pointe du Raz liegt im Finistère. Finis terrae, das Ende der Welt, nannten die Römer diese Region ganz im Westen der Bretagne und Frankreichs. Wer hier steht, ist fasziniert vom Blick auf die unendlichen Weiten des Meeres. Vor dem Horizont heben sich nur noch einige kleine Inseln und zwei Leuchttürme malerisch ab. Und mit etwas Glück, können wir hier einen absolut spektakulären Sonnenuntergang fotografieren. Wenn sich ein paar Interessenten für diesen doch weiten Tagesausflug (Fahrstrecke 200 km, Fahrzeit rund 3 Stunden pro Strecke) finden, brechen wir sehr früh morgens auf und genießen die Überlandfahrt Richtung Westen. Auf dem Weg werden wir Gelegenheit haben, bei einem Zwischenstopp zum Beispiel den Kalvarienberg und die Kirche von Pleyben zu besichtigen. Dieser Kalvarienberg ist, wie vergleichbare architektonische Ensembles, ein Zeugnis der großen Religiosität, die das Leben in der Bretagne bis zur französischen Revolution prägte.

Ruhetage, Seminarprogramm & Erfahrungsaustausch
Wir möchten Sie die Vielfalt der Bretagne erleben lassen. Unsere Planung sollten Sie daher als einen Motivkatalog verstehen, der abhängig von den Witterungsverhältnissen und von Ihren Wünschen variabel gestaltet werden kann. Vor allem die zwei noch nicht verplanten Tage geben uns die Möglichkeit, Ziele nach Ihren Wünschen anzufahren oder Ziele, die Ihnen besonders gefallen haben, noch einmal anzufahren. Darüber hinaus können wir die Zeiten möglicher schlechter Witterung für im Quartier angebotene Software-Seminare und ausgiebige Foto-Besprechungen sowie den Erfahrungsaustausch intensiv nutzen. Das wollen wir bewusst flexibel halten, um das Bestmögliche zu realisieren, das uns die sieben Tage bieten können.

12. Tag. Heimreise
Heute geht unsere abwechslungsreiche Foto-Exkursion zu Ende. Je nach Rückreiseart bringen wir die Teilnehmer zum Bahnhof oder zum Flughafen von Rennes.


Julia Reisinger
Julia Reisinger
Julia Reisinger bereiste nach ihrer Ausbildung zur Fotografin in einem Werbestudio die Welt auf diversen Kreuzfahrtschiffen. Dabei entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Reisen sowie die Reisefotografie. Sie stellt ihre Touren oft mit einer künstlerischen und klaren Komposition fotografisch dar. Die Wahl-Frankfurterin ist seit 2008 als freischaffende People-, ­Reportage- und Hochzeitsfotografin deutschlandweit tätig. Sie wird als erfahrene Reiseleiterin und Fotografin die Teilnehmer freudig begleiten.

Chris Hug-Fleck
Chris Hug-Fleck
Chris Hug-Fleck ist Dipl. Geologe / Vulkanologe, Buchautor, Fotograf, Gründer und Inhaber von „World geographic Exkursionen“ und bereiste Island seit 1979 rund 90 mal. Als Reiseveranstalter und Exkursionsleiter ist er weltweit unterwegs und ist als Fotograf und Vulkanologe die ideale Reiseleitung.

Die Bretagne mit fotoforum erleben

Wild und sanft -
Die Bretagne im Sommer

Mo., 04.06. - Fr., 15.06.2018
Ort: Frankreich
Kategorie: Fotoreisen
Referenten: Julia Reisinger,
Chris Hug-Fleck
Level:
E
F
P
Teilnehmerzahl: 8 bis 10
Anmeldeschluss: 04.05.2018
Preis:
1.995,- € Standardpreis
1.930,- € für fotoforum-Abonnenten
Veranstalter:

World Geographic

Telefon: +49 7681 497 726-0
Fax: +49 761 55 72 49 07
Mobil: +49 178 539 58 57
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