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Südafrika: Löwen fressen Wilderer

Hallo zusammen,

ehrlich gesagt, ich bin auf der Seite der Löwen:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/suedafrika-loewen-fressen-wilderer-auf...

Wie seht ihr das?

LG Katja

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.... und noch mehr auf der Seite der Nashörner!
Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um!
LG Stefan
Bin absolut auf der Seite der Löwen und auch auf der Seite der Nashörner! 
Erfreulich in Botswana: Wilderer werden nicht mehr zur Rede gestellt oder eingesperrt, sondern schlichtweg erschossen. Diese Methode hat gewirkt.
LG, Martina
Ich bin so gut wie immer auf der seite der tiere und auch gegen einsperren in zoos !
lg dirk
von PeSaBi
Wildern ist das Allerletzte ! ... geschieht ihnen Recht ! 
HG - Petra
Ich stimme Euch absolut zu. Auch Tier haben eine Seele.
LG Diana
Es gibt doch noch ein wenig Gerechtigkeit.
Typisch Mensch, dass die Löwen trotzdem betäubt wurden, damit nähere Untersuchungen durchgeführt werden konnten. Was gibt es noch zu untersuchen - Wilderer weg - alles O.K.
Diesen Vorfall sollten sich auch viele Fotografen in Erinnerung rufen, wenn Sie für das ultimative Foto in den Lebensraum der Tiere eindringen, diese stören und die verbindlichen Verhaltensregeln bewusst ignorieren.
Manchmal muss man halt einfach- zum Wohl der Tiere und deren Lebensraum - auf ein tolles Foto verzichten.
Ciao Thomas
Thomas, ich bin ganz bei Dir. Das gilt nicht nur für Afrika, sondern auch für Tiere in unserer Umgebung.
Deswegen habe ich den Artikel über die Bieberfamilie in der letzten Fotoforum mit Interesse aber auch Zwiespalt gelesen.
Schönen Sonntag Stefan

Gibt in Deutschland ja  nicht nur Fotografen, die in Tiergebiete eindringen. Auch hier ist Wilderei ein ernstes Problem. Da werden Greifvogel- und Eulennester ausgeraubt, Wölfe illegal geschossen usw.
Wenn hier ein Wolf einen Wilderer zerfetzen würde, wäre der Aufschrei riesig und der Wolf würde sofort abgeschossen.
Ich kann da den afrikanischen LÄndern nur meinen Respekt zollen, dass sie die tiere leben lassen und kein großes Drama raus machen.
VG Simone
Ich glaube das ist - zumindest in den westlichen Ländern - das Grundproblem: Die Einstellung der Menschen zum Tier generell. "Wir" verhalten uns, als würde uns alles gehören, Lebewesen eingeschlossen.

Irgendeiner der früheren Päpste sagte sogar mal das Gott die Rehe und Co. geschaffen hätte, damit wir Menschen sie jagen und essen können.

Meine Arbeit ist die Kommunikation. Da achte ich besonders auf Sprache, denn Sprache bestimmt nun mal stark das Denken. Wenn wir in den Haustierbereich schauen reden viele immer von den Katzen- und Hundebesitzern. Rein rechtlich ist das hier in D korrekt, aber auf einer anderen Ebene stelle ich die Frage: kann man ein Lebewesen besitzen? Was bin ich, wenn ich ein Lebewesen besitze? Das Wort Katzen- oder Hundehalter ist rechtlich genauso korrekt, verneint aber den Besitz.

Nehmen wir nun die Papstaussage, den Tierbesitz und vieles ähnliches, kommen wir genau zu dem, was Simone anspricht. Oder zur Massentierhaltung, die einzig auf Produktion ausgerichtet ist.Oder, oder...

Rückblickend ist punktuell schon vieles besser geworden, egal ob auf dem Bauernhof, der Haustierhaltung oder auch für die Zootiere, aber wir haben auch noch einen langen Weg vor uns, leider.

Zitat Kittywood
Hallo zusammen,

ehrlich gesagt, ich bin auf der Seite der Löwen:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/suedafrika-loewen-fressen-wilderer-auf...

Wie seht ihr das?

LG Katja
Klar, sehe ich wie Du, Katja. Vieles beim Thema "Tierbesitz" ist schief, auch die juristische Stellung eines Tiers als "Sache".  Wie krumm muß man eigentlich denken und sein, ein Tier als "Sache" einzustufen?? LG, Werner


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